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TV-Anwalt Christopher Posch eröffnet Boardinghouse im Ex-Knast

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Von: Ulf Schaumlöffel

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Will im Sommer in der „Elwe“ ein Boardinghouse eröffnen: Rechtsanwalt Christopher Posch. Das Haus ist in erster Linie für Geschäftsreisende gedacht. Fotos: Schaumlöffel © Schaumlöffel

Kassel. Mit seinem Knast-Hotel im ehemaligen Untersuchungsgefängnis Elwe bot Rechtsanwalt Christopher Posch den Besuchern der Kunstschau documenta im Sommer 2012 eine besondere Übernachtungsmöglichkeit an. In spartanischen Zimmern mit Pritschen und Graffiti an den Wänden, konnten die Gäste eine Nacht hinter Gittern verbringen. Die Zellen der Knastherberge ließen sich aber natürlich auch von innen öffnen. Nun sind an einem Gebäude wieder Bauarbeiten zu beobachten. Plant Posch etwa wieder ein documenta-Hotel? Der EXTRA TIP fragte nach: „Nicht ganz. Da die Bauarbeiten wegen der langanhaltenden Kälte nicht im geplanten Zeitraum verlaufen konnten, steht noch nicht fest, ob das Projekt bis zur documenta fertig wird.“

Der TV-Anwalt verrät: „In dem Gebäude eröffne ich zusammen mit meinen Partnern Sascha Stiegel und Dr Meinrad Lugan (ist Vorstandsmitglied der B. Braun Melsungen AG) ein Boardinghouse.“

Damit ist ein Zuhause auf Zeit gemeint. Die Zimmer in einem Boardinghouse werden vor allem von Firmen genutzt, die über längere Zeit Mitarbeiter für bestimmte Projekte in andere Städte entsenden. „Deren Unterbringung in einem Boardinghouse ist wesentlich günstiger als in einem Hotel“, erklärt Posch. Derzeit werden im Ex-Knast Wände gebrochen, um aus zwei Zellen eine Wohnung zu machen. Diese werden später möbliert und mit Balkon zum Mieten angeboten.

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