Unbekannter bricht in die Städtischen Werke Kassel ein und verletzt sich bei der Tat

Ein unbekannter Täter ist im Verlauf des Wochenendes in die Städtischen Werke Kassel eingebrochen und verletzte sich dabei.

Kassel. Bei dem Einbruch brach er zahlreiche Türen und verschlossene Behältnisse im Gebäude auf, wodurch ein Sachschaden von voraussichtlich mehreren tausend Euro entstanden ist. Zudem verletzte sich der Einbrecher nicht unerheblich bei der Tat und hinterließ zahlreiche Blutspuren. Die Ermittler des für Einbrüche zuständigen Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo suchen nun nach Zeugen, die Hinweise auf den mutmaßlich sichtbar verletzten Täter geben können und möglicherweise verdächtige Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben.

Gewaltsamer Zugang über ein Fenster

Am Montagmorgen informierte ein Mitarbeiter der Städtischen Werke Kassels in der Eisenacher Straße 12 die Einsatzzentrale des Polizeipräsidium Nordhessens über den Einbruch. Dieser muss sich nach derzeitigem Erkenntnisstand in der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen ereignet haben. Die vor Ort eingesetzten Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kasseler Kripo berichten, dass der Täter zunächst an mehreren Außentüren erfolglos hebelte bis er sich letztlich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Gebäude verschaffte.

Dort betrat er die erste Etage und brach zahlreiche Türen und Büroschränke mit erheblichem Kraftaufwand auf. Dabei zog er sich offenbar die stark blutende Verletzung zu. Aus einem Büro erbeutete der Täter schließlich einen Laptop und aus einem aufgebrochenen Kaffeeautomaten eine bislang unbekannte Menge Bargeld. Er verließ das Gebäude, ließ sein Aufbruchswerkzeug aus unbekannten Gründen am Tatort zurück und flüchtete anschließend mit der Beute in unbekannte Richtung.

Die Ermittler des K 21/22 der Kasseler Kripo bitten Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf den Täter geben können, sich unter Tel. 0561 - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Daniel Maurer/dpa

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