Ungebremst in Lkw gekracht

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Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um den 30-jährigen Fahrer aus seiner Kabine zu befreien. Foto: Feuerwehr Kassel

Kassel. Schwere Lkw-Unfälle in der Nacht auf der A7 verursachten kilometerlange Staus

Kassel. Totales Chaos und Kilometer lange Staus herrschten von Mittwoch auf Donnerstagnacht auf der Autobahn 7 in Fahrtrichtung Norden. Gegen 22.25 Uhr kam es zwischen den Anschlussstellen Kassel Ost und Hann. Münden Lutterberg zu einem schweren LKW Unfall. Ein 56-jähriger Mann aus dem Raum Neu-Ulm befuhr mit seinem Sattelzug die A7 in Richtung Norden.

Verkehrsbedingt musste der Mann sein Fahrzeug abbremsen. Ein nachfolgender LKW gelenkt von einem 30-jährigen Rumänen erkannte offensichtlich die Situation zu spät und krachte nahezu ungebremst in den vor ihm fahrenden Auflieger. Er wurde massiv in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und musste mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Der schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzte Fahrer wurde nach einer ärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle in das Klinikum nach Kassel eingeliefert. Mit im Fahrzeug befand sich noch ein 26-jähriger Rumäne der, mit leichten Kopfverletzungen in das Elisabethkrankenhaus nach Kassel eingeliefert wurde. Der Fahrer aus Neu-Ulm musste mit einem Schock, ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Auslaufende Betriebstoffe und die Bergung der Unfall LKW sorgten dafür dass die Autobahn bis in die frühen Morgenstunden gesperrt werden musste. Kurzzeitig wurde eine der drei Fahrspuren frei gegeben, um den Verkehr abfließen zu lassen. Kurze Zeit später muss die Feuerwehr Kassel erneut ausrücken, weil im Stau ein Fahrzeug in Brand geraten war. Allerdings war das Fahrzeug beim Eintreffen der Feuerwehr von anderen Verkehrsteilnehmern so gut wie gelöscht. Nachdem nun der Verkehr endlich einspurig gefahrlos an der ersten Unfallstelle vorbeigeführt werden konnte, krachte es erneut.

Diesmal waren drei Sattelzüge aufeinander gefahren, das Resultat - wieder eine Vollsperrung. Zwei Personen wurden leicht verletzt und noch an der Unfallstelle im Rettungswagen behandelt. Wenn auch dieser Unfall zum Glück eher glimpflich ausgegangen war, ist die Feuerwehr Kassel mit den Verkehrsteilnehmern und dem bilden der gesetzlich festgelegten Rettungsgasse alles andere als zufrieden. Teilweise standen die LKW dreispurig auf der Autobahn. Der Sachschaden beim ersten Unfall wird auf rund 105.000 Euro geschätzt. Wir hoch der Schaden beim zweiten Unfall sein wird, konnte uns die Polizei noch nicht mitteilen. Neben der Berufsfeuerwehr Kassel waren mehrere Rettungswagen und Notärzte im Einsatz. Die Autobahnmeisterei sicherte die Unfallstelle ab und sorgte für die Reinigung der Fahrbahn.

Fotos/Video: HessennewsTV/nh

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