Bio und unverpackt: Neuer Concept Store „Partout Bio“ im Kirchweg

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Bei unserem Besuch hatten (v.li.) Inhaberin Christine Grabolle und ihre beiden Mitarbeiterinnen Lara Mehrwald und Meret Brieger bis zur Eröffnung des Concept Stores „Partout Bio“ noch einige Vorratsgläser zu füllen.

Christine Grabolle ist genervt von der massenhaften Verwendung von Einwegplastik und hat sich mit der Eröffnung ihres Concept Stores „Partout Bio“ nun ihren Herzenswunsch im Kirchweg 50 erfüllt.

Kassel. Ihren Concept Store „Partout Bio“ wollte Christine Grabolle eigentlich schon im März eröffnen, doch dann kam ihr die Corona-Pandemie in die Quere und die Ladengestaltung beanspruchte plötzlich viel mehr Zeit als geplant. Umso glücklicher ist die gelernte Einzelhandelskauffrau nun darüber, mit ihren acht Mitarbeitenden alle Vorbereitungen abgeschlossen zu haben und heute die Türen ihres neuen Bioladens am Kirchweg 50 für neue Kunden zu öffnen.

„Diesen Laden zu gründen war eine Herzensentscheidung. Die massenhafte Verwendung von Einwegplastik nervt mich schon ewig und ich habe lange das innovative Geschäftsfeld der Unverpacktläden beobachtet“, erzählt Christine Grabolle. Um sich selbst in diesem Bereich erfolgreich zu etablieren, verfügt die 54-Jährige dabei nicht nur über das notwendige Bewusstsein für Biolebensmittel und Plastikvermeidung, sondern auch über genügend Berufserfahrung. Zuletzt arbeitete Christine Grabolle als Shopleitung im Geschenkladen „Villa la Vida“ und kündigte, um ihren Traum von einem Bioparadies in Wehlheiden zu verwirklichen. „Mein Fokus lag von Anfang an auf diesem Stadtteil. Hier passt mein Laden publikumstechnisch gut hin und die Besucher des tollen Wehlheider Marktes können im Anschluss direkt zu mir herüber schlendern“, sagt Christine Grabolle.

Stöbern können die Gäste im „Partout Bio“ in einem beachtlich vielseitigen Sortiment aus zertifizierten Biowaren und vielen regionalen Produkten. Im Kosmetikabteil des Geschäfts ist neben Seifen und Zahnbürsten beispielsweise die vegane Deo-Serie der Kasseler Firma Ben & Anna vertreten. Im Café-Bereich können Brot, Kuchen und Eier vom Gut Kragenhof erworben werden und auch der Kasseler Stadthonig sowie Kaffee von Röstrausch aus Gudensberg sind bei Christine Grabolle erhältlich. Aus einer Abfüllstation für Wasch- und Geschirrspülmittel lassen sich Reinigungsmittel beziehen und das Saftmobil ist mit feinsten „Lemonaid“-Durstlöschern und „Chari Tea“ ausgestattet.

Bei „Partout Bio“ gibt es neben zertifizierten Lebensmitteln und Kosmetik auch jede Menge Haushaltsutensilien. 

Aus 62 Glasspendern lassen sich zudem unverpacktes Getreide, Nudeln, Reis und Hülsenfrüchte selbst abfüllen, 19 weitere Gastrobehälter bieten Lebensmittel wie Trockenfrüchte oder Paniermehl. Dosen, in die sich die Kunden ihre Nahrungsmittel füllen können, gibt es im Geschäft oder dürfen selbst mitgebracht werden. „Auch während der Corona-Pandemie darf die Tupperware von Zuhause mitgenommen werden. Wir werden ohnehin immer vom Lebensmittelamt kontrolliert und haben generell einen hohen Hygienestandart“, erkärt Christine Grabolle. Neben dem bewussten Einkaufserlebnis sollen die Gäste bei „Partout Bio“ auch in den Genuss von frisch zubereiteten Salaten, Suppen oder belegten Bagels kommen.

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