Vollsperrung der A7 aufgehoben: Bergungsarbeiten abgeschlossen

Nach dem tödlichen Unfall auf der A 7 am heutigen Morgen ist die Vollsperrung in Richtung Süden soeben aufgehoben worden.

Kassel. Ein Gutachter, der mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragt wurde, hat seine Arbeiten vor Ort abgeschlossen. Der Kleintransporter wurde für die weiteren Ermittlungen sichergestellt. Die Bergungsarbeiten sind nun ebenfalls beendet. Aufgrund der Vollsperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit mehr als 10 Kilometer Stau.

Der Fahrer, der am heutigen Montag bei einem Verkehrsunfall auf der A 7 nördlich von Kassel tödlich verletzt wurde, ist mittlerweile identifiziert. Es handelt es sich um einen 53-Jährigen aus Tschechien. Er war mit einem Renault Master aus noch ungeklärter Ursache auf einen Sattelzug, der wegen eines Rückstaus verkehrsbedingt auf dem rechten Fahrstreifen bis zum Stillstand abgebremst hatte, aufgefahren. Der aus Weißrussland stammende 32-jährige Fahrer des polnischen Sattelzuges blieb unverletzt. Am Renault Master war ein Totalschaden von etwa 25.000 Euro und am Sattelauflieger ein Schaden von etwa 15.000 Euro entstanden.

Der tragische Unfall hatte sich gegen 8:15 Uhr noch auf niedersächsischem Gebiet zwischen den Anschlussstellen Hann. Münden - Lutterberg und Kassel Nord in Fahrtrichtung Süden, etwa 800 Meter vor dem Parkplatz Staufenberg, ereignet. Wegen der Arbeiten eines Gutachters, der mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragt wurde, und den anschließenden Bergungsarbeiten war die A 7 in Richtung Süden für etwa fünf Stunden voll gesperrt, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit mehr als zehn Kilometern Stau kam.

Rubriklistenbild: © dpa/picture alliance

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