Vor einem Jahr schlossen die Clubs: Betreiber aus Kassel berichtet

Leere Tanzfläche: Im York in Kassel feiern sonst hunderte Menschen zur Musik von DJs aus der Region. Aufgrund der Corona Pandemie musste Karl Börries die Disco vor einem Jahr schließen.
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Leere Tanzfläche: Im York in Kassel feiern sonst hunderte Menschen zur Musik von DJs aus der Region. Aufgrund der Corona Pandemie musste Karl Börries die Disco vor einem Jahr schließen.

Keine Musik, keine tanzenden Menschen, keine rauschende Party: Seit einem Jahr steht die Disco- und Club-Szene wegen der Corona-Pandemie still. Ein trauriges Jubiläum!

Kassel. Der allerletzte Abend, an dem der Club 22 und das York in Kassel mit Tanzbetrieb geöffnet hatte, ist mittlerweile so lange her, dass sich Betreiber Karl Börries nur noch vage erinnern kann. „Es war bestimmt super“, so Börries. Am 12. März 2020 kam 2020 kam dann die Nachricht von der Stadt Kassel, dass er seine Clubs, die er zusammen mit seinem Geschäftspartner Georg Brechtken betreibt, schließen muss.

Schon damals war ihm klar: „Im Club 22 und York wird länger keine Party mehr stattfinden.“ Und er geht davon aus, dass sie zu den letzten Betrieben gehören, die ihre Türen wieder öffnen dürfen. Wann das sein wird, ist unklar: „Ich hoffe auf Weihnachten.“

Da stellt sich die Frage: Wie kann man eine so lange Zeit überleben? „Zum Glück haben wir staatliche Unterstützung bekommen. Gottseidank waren wir vor der Krise wirtschaftlich gesund aufgestellt, so dass noch etwas Luft ist. Aber die gesamte Situation ist natürlich nicht einfach.Wir haben versucht, unsere Kosten maximal runterzufahren. Hoffen natürlich darauf, dass wie bald wieder öffnen dürfen.“

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