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Waldbrand bei Immenhausen: Polizei geht von Brandstiftung aus

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Der Brand im Reinhardswald ist vermutlich durch fahrlässige oder sogar vorsätzliche Brandstiftung ausgelöst wurden.

Landkreis. Der großflächige Waldbrand vom Montagabend im Gutsbezirk Reinhardswald könnte infolge einer fahrlässigen oder gar vorsätzlichen Brandstiftung ausgelöst worden sein. Das haben die bisherigen Ermittlungen der Kripobeamten des für Brände zuständigen K 11 der Kasseler Kripo ergeben. Eine andere Schlussfolgerung kommt wegen fehlender technischer Zündquellen nicht in Betracht. Auch liegen keine Hinweise zu einer möglichen Selbstentzündung vor.

Das Feuer war am Montagabend von einem Fahrradfahrer entdeckt und gemeldet worden. Der 49-Jährige aus Fuldatal hörte es im Unterholz knistern, sah dann die Flammen und verständigte die Feuerwehr. Der Brand weitete sich auf eine Fläche von rund 3.000 qm aus. Den Brandermittlern war es bislang nicht möglich, die genaue Brandausbruchsstelle zu lokalisieren, da es verschiedene Brandbereiche gibt. Funkenflug löste vermutlich die weiteren Brandstellen aus. Der Brandort liegt in der Nähe des Gahrenbergs, im Wald zwischen den Ortschaften Immenhausen-Holzhausen, Reinhardshagen-Vaake und der Stadt Hann. Münden.

Die Ermittler bitten nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen am Brandort gemacht haben und Hinweise geben können, sich unter 0561 - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden.

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