Wasserschutzpolizei warnt vor Sprung von Kassels Fuldabrücken

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Das schöne Wetter lockt zum Sprung ins kühle Nass. Vermehrt auch von Kassels Fuldabrücken, wie die Wasserschutzpolizei feststellt. Das birgt Gefahr!

Kassel. Seit einigen Tagen häufen sich Meldungen über "Brückenspringer" an fast allen Fuldabrücken im Stadtgebiet Kassel.

Am Dienstag, 23. August, gegegn 19 Uhr nutzen beispielsweise Jugendliche das Geländer der etwa 6 Meter hohen Gärtnerplatzbrücke, um mehrfach in die Fulda zu springen und anschließend an einem mitgebrachten Seil wieder nach oben zu klettern. Ähnliche Aktionen wurden auch an der Draht- und Hafenbrücke in Kassel festgestellt.

Glücklicherweise sind bei den Sprüngen noch keine Personen verletzt worden."Wir möchten in Anbetracht der aktuellen Wetterprognose auf die Gefahren solcher Aktionen hinweisen.", sagt Alexander Lorch vom Wasserschutzpolizeiposten Kassel.  "Die Wassertiefe der Fulda ist im Bereich von Brücken sehr unterschiedlich und kann nur selten von oben sicher eingeschätzt werden. Darüber hinaus sind auf der Fulda regelmäßig Ruder- und Motorboote unterwegs. Ein unbedachter Sprung in den Fluss kann damit auch zu einer Gefahr für die Bootsbesatzungen werden."

Zudem  könne man die  Springer zur Kasse bitten:  Verstöße gegen das Bade- und Schwimmverbot im Bereich von Brücken, Wehren oder Schleusen können mit einer Verwarnung von 35 EUR geahndet werden (Ordnungswidrigkeit gem. § 8.10 BinSchStrO).

Eine generelles Badeverbot bestehe aber an Fulda, Werra und Weser nicht.

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