Wegen Einschleusung von Ausländern: Polizei verhaftet drei Männer

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Der 29-jährige Täter wurde sodann zu Boden gebracht, gefesselt und zur Polizeiwache transportiert.

Frankfurt/Hamburg/Berlin/Kassel. Gestern verhaftete die Polizei drei Männer. Ihnen wird u.a. gewerbsmäßige Einschleusung von Ausländern vorgeworfen.

Frankfurt-Main/Hamburg/Berlin/Kassel. Am gestern verhaftete die Bundespolizei in einer konzertierten Aktion in Berlin und Hamburg drei männliche Tatverdächtige (49, 40 und 39 Jahre alt) und durchsuchte sechs Wohnungen in Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, Kassel und Langgöns. Den Festnahmen und Durchsuchungen gingen Ermittlungen voraus, die seit Juni 2013 andauern. Der deutsch-afghanischen Tätergruppierung wird banden- und gewerbsmäßige Einschleusung von Ausländern sowie der gewerbsmäßige Handel mit Reise- und Aufenthaltsdokumenten vorgeworfen.

Den bisherigen Ermittlungsergebnissen zufolge soll die Gruppe zehn afghanische Staatsangehörige nach Deutschland geschleust haben. Darunter auch eine vierköpfige afghanische Familie, die für 100.000 Euro von Afghanistan über Indien mittels dänischer Reisedokumente nach Deutschland gebracht worden sein soll.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um einen 49-jährigen Afghanen aus Frankfurt am Main, einen 39-jährigen Deutschen afghanischer Abstammung aus Langgöns, einen 40-jährigen Deutschen afghanischer Abstammung aus Hamburg, einen 39-jährigen Serben aus Hamburg und einen 22-jährigen Afghanen aus Kassel.

Die Bundespolizei führte die drei Verhafteten dem Haftrichter vor, der Untersuchungshaft anordnete. Bei den Durchsuchungen wurden gefälschte Pässe, gefälschte/ gestohlene Aufenthaltsdokumente, gefälschte Identitätsdokumente, sowie umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern derzeit noch an.

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