Weiter mit Kultur.Liebe.Hoffnung. in der Elisabethkirche Kassel

Kulturschaffende bei Kultur.Liebe.Hoffnung in der Elisabethkirche. Thomas Pieper mit Bischof Michael Gerber und Marcus Leitschuh präsentieren das Logo.
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Kulturschaffende bei Kultur.Liebe.Hoffnung in der Elisabethkirche. Thomas Pieper mit Bischof Michael Gerber und Marcus Leitschuh präsentieren das Logo.

Die Reihe „Kultur.Liebe.Hoffnung“ zur Unterstützung von Kasseler Kulturschaffenden wird auch 2021 in der Kasseler Elisabethkirche fortgesetzt. Das haben die Organisatoren Marcus Leitschuh und Regionalkantor Thomas Pieper mitgeteilt.

Kassel. Je nach Pandemieverlauf und Öffnungsmöglichkeiten wird der Termin und acht Wochen vorher die Ausschreibung zur Mitwirkung festgelegt und veröffentlicht. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest. Marcus Leitschuh: „Die Elisabethkirche hat sich in den letzten Jahren als Kulturkirche einen Namen gemacht, deshalb wollen wir als Christinnen und Christen auch weiterhin ein solidarisches Zeichen setzen und den Neustart der Kasseler Kulturszene auch 2021 unterstützen.” Zwischen August und Ende Oktober 2020 fanden die ersten 23 Abende „Kultur.Liebe.Hoffnung“ statt. Die katholische Innenstadtkirche hatte den Kirchenraum Künstlerinnen und Künstlern kostenlos zur Verfügung gestellt. Es gab Konzerte, Lesungen, Tanz, Performance und Theater. Ziel war, Kulturschaffenden Einnahmen und Auftrittsmöglichkeiten zu ermöglichen und dass Bürgerinnen und Bürger wieder Kultur erleben können. Immerhin 90 Plätze konnten genutzt werden. In besonderer Weise wurde auf die Abstands- und Hygienemaßnahmen in der Kirche geachtet, die eigentlich über 400 Menschen Platz bietet und damit einer der größten Veranstaltungsorte der Stadt ist. Stolz sind die Kasseler Verantwortlichen, dass die Kasseler Idee Kreise zieht. So wird das Konzept unter gleichem Namen auch in Aachen in der Citykirche umgesetzt.

Bischof Dr. Michael Gerber Fulda) war Schirmherr und auch Besucher: „Ich freue mich sehr, dass über die verschiedenen Angebote das Profil der Elisabethkirche einmal mehr als Kulturkirche geschärft wurde. Das ist für die Kirche in Kassel ein wichtiger Ort und ein zukunftsweisender Prozess.“ Kassels Kulturdezerntin Susanne Völker dankte als Schirmherrin für die Aktion in 2020. „Mit der Reihe Kultur.Liebe.Hoffnung ist gemeinsam ein ungewöhnliches und starkes Zeichen der Solidarität mit Kassels Kultur gesetzt worden, das zur Nachahmung einlädt.“

Regionalkantor Thomas Pieper: "Wir haben die Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen erlebt und ganz unterschiedlichen Kulturschaffenden die Elisabethkirche zur Verfügung gestellt. Vom selbst komponierten Jugendmusical bis zu Poetry Slam. Es waren musikalische Gebete von Richard Wagner zu hören und Tanz im Altarraum zu erleben. Diese bunte Vielfalt wünschen wir uns auch 2021." Besonders interessant ist für ihn, dass es immer einen Dialog zwischen Kirchenraum, Künstlerinnen und Künstlern und ihren Darbietungen gibt. Pieper: "Kirche ist eben mehr als ein Konzertort. Kirche hat einen Mehr-Wert, das macht ihn so spannend und auch hilfreich für die Menschen."

Der verantwortliche Pfarrer sieht seine Kirche auch weiterhin als offenen Ort in der Innenstadt. Die Elisabethkirche sei weiter offen für die Menschen, weil Gottesdienst nicht nur Anbetung Gottes bedeute, sondern immer auch Gottes Dienst an den Menschen. Peter Bulowski: "Das drückt sich auch durch die Öffnung einer Kirche für Kulturschaffende aus, wenn Kultur, Liebe und Hoffnung nicht nur leere Worte sind."

Bis Ende März kann man auch für Kultur.Liebe.Hoffnung im Internet unter https://chrismongemeinde.evangelisch.de abstimmen. Mehr Informationen gibt es unter www.elisabeth-kassel.de und www.facebook.de/kultur.liebe.hoffnung

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