Zum Weltfriedenstag: Rüstungsgegner blockieren Eingänge bei Rheinmetall in Kassel

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Seit 5.15 Uhr blockieren 80 Menschen beide Tore der Panzerschmieden Rheinmetall Landsysteme und MAN Military Vehicles.
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Seit 5.15 Uhr blockieren 80 Menschen beide Tore der Panzerschmieden Rheinmetall Landsysteme und MAN Military Vehicles.

Mit einer Sitzblockade demonstrieren seit den frühen Morgenstunden rund 80 Kriegsgegner vor dem Kasseler Rüstungsbetrieb.

Kassel. Am heutigen UN-Weltfriedenstag stellt sich das antimilitaristische Aktionsbündnis "Block War" den Kasseler Rüstungsbetrieben entgegen. Seit 5:15 Uhr blockieren 80 Menschen beide Tore der Rheinmetall Landsysteme und MAN Military Vehicles. Durch die Blockaden zum morgendlichen Schichtwechsel wurde die Produktion von Kriegsgerät verzögert und massiv gestört. Mit Transparenten, Sprechchören und Plakaten kritisieren die Antimilitaristen die Herstellung und den Verkauf von Waffen "made in Kassel".

"Durch Kasseler Waffen sind bereits unzählige Menschen auf der ganzen Welt ermordet, verstümmelt und eingeschüchtert worden", so Pressesprecher Jörg Mayring. Die Blockierenden fordern den Stopp aller Waffenexporte. Insbesondere sollen Konfliktparteien nicht mit Waffen beliefert werden, sondern durch zivile Konfliktbearbeitung an den Gesprächstisch gebracht werden.

Mit den Aktionen fordern die Rüstungskritiker von den Rüstungskonzernen, ihre Produktion von Militärprodukten auf zivile Güter umzustellen. Der heutige Aktionstag richtet seinen Fokus dazu auf die Vielzahl der Rüstungsunternehmen und deren Zulieferbetriebe in der Rüstungshochburg Kassel. Neben den Rüstungsriesen KMW und Rheinmetall umfasst dies beispielsweise die Unternehmen Airbus Military, ARTEC GmbH, Breithaupt Kassel, Ferchau Engineering, Eurocopter und Glückauf Logistik. Das Bündnis kündigte für den Nachmittag bereits weitere Aktionen an deren Standorten an.

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