Zum Weltfriedenstag: Rüstungsgegner blockieren Eingänge bei Rheinmetall in Kassel

1 von 17
Seit 5.15 Uhr blockieren 80 Menschen beide Tore der Panzerschmieden Rheinmetall Landsysteme und MAN Military Vehicles.
2 von 17
Seit 5.15 Uhr blockieren 80 Menschen beide Tore der Panzerschmieden Rheinmetall Landsysteme und MAN Military Vehicles.
3 von 17
Seit 5.15 Uhr blockieren 80 Menschen beide Tore der Panzerschmieden Rheinmetall Landsysteme und MAN Military Vehicles.
4 von 17
Seit 5.15 Uhr blockieren 80 Menschen beide Tore der Panzerschmieden Rheinmetall Landsysteme und MAN Military Vehicles.
5 von 17
Seit 5.15 Uhr blockieren 80 Menschen beide Tore der Panzerschmieden Rheinmetall Landsysteme und MAN Military Vehicles.
6 von 17
Seit 5.15 Uhr blockieren 80 Menschen beide Tore der Panzerschmieden Rheinmetall Landsysteme und MAN Military Vehicles.
7 von 17
Seit 5.15 Uhr blockieren 80 Menschen beide Tore der Panzerschmieden Rheinmetall Landsysteme und MAN Military Vehicles.
8 von 17
Seit 5.15 Uhr blockieren 80 Menschen beide Tore der Panzerschmieden Rheinmetall Landsysteme und MAN Military Vehicles.

Mit einer Sitzblockade demonstrieren seit den frühen Morgenstunden rund 80 Kriegsgegner vor dem Kasseler Rüstungsbetrieb.

Kassel. Am heutigen UN-Weltfriedenstag stellt sich das antimilitaristische Aktionsbündnis "Block War" den Kasseler Rüstungsbetrieben entgegen. Seit 5:15 Uhr blockieren 80 Menschen beide Tore der Rheinmetall Landsysteme und MAN Military Vehicles. Durch die Blockaden zum morgendlichen Schichtwechsel wurde die Produktion von Kriegsgerät verzögert und massiv gestört. Mit Transparenten, Sprechchören und Plakaten kritisieren die Antimilitaristen die Herstellung und den Verkauf von Waffen "made in Kassel".

"Durch Kasseler Waffen sind bereits unzählige Menschen auf der ganzen Welt ermordet, verstümmelt und eingeschüchtert worden", so Pressesprecher Jörg Mayring. Die Blockierenden fordern den Stopp aller Waffenexporte. Insbesondere sollen Konfliktparteien nicht mit Waffen beliefert werden, sondern durch zivile Konfliktbearbeitung an den Gesprächstisch gebracht werden.

Mit den Aktionen fordern die Rüstungskritiker von den Rüstungskonzernen, ihre Produktion von Militärprodukten auf zivile Güter umzustellen. Der heutige Aktionstag richtet seinen Fokus dazu auf die Vielzahl der Rüstungsunternehmen und deren Zulieferbetriebe in der Rüstungshochburg Kassel. Neben den Rüstungsriesen KMW und Rheinmetall umfasst dies beispielsweise die Unternehmen Airbus Military, ARTEC GmbH, Breithaupt Kassel, Ferchau Engineering, Eurocopter und Glückauf Logistik. Das Bündnis kündigte für den Nachmittag bereits weitere Aktionen an deren Standorten an.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Wenn nach Hass und Hetze Blut fließt

So wie wir in sozialen Netzwerken miteinander umgehen, wundert es nicht dass die Werte unserer Gesellschaft auch im realen Leben mit Füßen getreten werden. Ein Kommentar …
Wenn nach Hass und Hetze Blut fließt

Kasseler "C & A"-Filiale seit Freitag geschlossen

Das Innenstadt-Filiale in Kassel des großen Mode-Hauses "C & A" ist seit Freitag geschlossen. Wann Kunden dort wieder einkaufen können, ist nicht bekannt.
Kasseler "C & A"-Filiale seit Freitag geschlossen

Wer vergiftete Daisy in Wilhelmshöhe? Dackel-Mix musste nach Not-Op eingeschläfert werden

„Sie war so ein Sonnenschein. Wir vermissen unsere Daisy jeden Tag“, erzählt Carmen Korell ergriffen. Ihre Hündin musste vor zwei Wochen eingeschläfert werden, weil ein …
Wer vergiftete Daisy in Wilhelmshöhe? Dackel-Mix musste nach Not-Op eingeschläfert werden

Brutaler Raubüberfall auf gehbehinderte ältere Dame in Kassel

88-Jährige konnte Krankenhaus inzwischen wieder verlassen
Brutaler Raubüberfall auf gehbehinderte ältere Dame in Kassel

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.