Weniger Stress: Das sind die Vorsätze der Hessen

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Laut DAK-Studie wünschen sich 60 Prozent der Hessen mehr Entspannung fürs neue Jahr. Auch mehr Sport und gesündere Ernährung stehen auf der Liste.

Region.  Niemand wünscht sich Entspannung sehnlicher als die Hessen. Stress abbauen ist der gute Vorsatz Nummer eins für zwei Drittel der Menschen an Rhein und Main. Bundesweit sind es 60 Prozent, so das Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen Forsa-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit. Erstmals untersuchte die Krankenkasse auch den Faktor Mediennutzung. Ergebnis: Jeder fünfte Hesse plant, im neuen Jahr öfter auf Handy, PC und Internet zu verzichten.

Hektik im Alltag, Zeitdruck im Beruf und Ärger in der Familie – das stresst die Menschen in Hessen am meisten (51 und je 46 Prozent). Fast 60 Prozent der Befragten wünschen sich für 2015 mehr Zeit für Familie und Freunde, mehr als jeder Zweite möchte mehr Zeit für sich selbst haben. "Das sind gute Vorsätze, die dabei helfen, entspannt zu bleiben", sagt DAK-Landeschef Michael Hübner. "Ob es das Frühstück mit dem Partner ist oder die Yogastunde nach der Arbeit, positive Erlebnisse wirken Wunder gegen Stress."

Weniger Zeit am Computer

Jeder fünfte Hesse hat sich vorgenommen, im neuen Jahr weniger Zeit am Computer, im Internet oder mit dem Smartphone zu verbringen – das sind vier Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt. "Wer diesen Vorsatz konsequent umsetzt, gewinnt Zeit für sich", kommentiert Hübner. Sein Tipp: "Beim Warten auf die nächste Bahn also lieber fünf Minuten tief durchatmen, als schnell noch die Mails zu checken."Die Hessen sind gesundheitsbewusst: 55 Prozent nehmen sich vor, im neuen Jahr mehr Sport zu treiben, 47 Prozent wollen gesünder essen. Für ein Drittel steht Abnehmen auf der Liste der guten Vorsätze. 15 Prozent wollen weniger Alkohol trinken – immerhin drei Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt.

Laut DAK-Umfrage hat es 2014 gut jeder zweite Hesse geschafft, seine Vorsätze für das neue Jahr vier Monate und länger durchzuhalten. Damit liegen sie im bundesweiten Vergleich im Mittelfeld. Konsequenter sind die Menschen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (64 und 62 Prozent). DAK-Landeschef Hübner rät, Ziele konkret zu formulieren und schriftlich festzuhalten: "Ein Zettel am Kühlschrank ist eine gute Erinnerungsstütze. Das Ziel bleibt leichter im Blick."

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