Bad Wilhelmshöhe verzaubert Tausende Besucher beim Straßenfest

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Haben neue Räume mit der Agentur „Y-Site“ bezogen: Lars und Giordana Bossemeyer.
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Ramona und Daniel Hunziger von foliert.de.
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Gunther Gaebelein (Eberlein Automobile GmbH) mit Freundin Natascha Zemmin (Airport Kassel-Sprecherin).
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Knackig kalt war es, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch: Beim "Bad Wilhelmshöhe verzaubert" bummelten Tausende entlang der Wilhelmshöher Allee zwischen Bahnhof und Haus der Kirche.

Kassel. Tausende Besucher flanierten am Freitagabend die Wilhelmshöher Allee rauf und runter. „Bad Wilhelmshöhe verzaubert“ hieß der Abend zwischen Bahnhof und Haus der Kirche, wo Bischof Prof. Dr. Martin Hein, Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann als Schirmherrin, Siegfried Putz, 1. Vorsitzender der Interessengemeinschaft Bad Wilhelmshöhe e.V. sowie die Organisatoren des Festes Petra Nagel und Tobias Mand das Lichterfest am roten „Buzzer“ eröffneten.

Kurz zuvor hatte Licht-Profi Sebastian Schulze-von Hanxleden (Ton Direkt), der mit seinem Team für die festliche Illumination der Gebäude entlang der Allee gesorgt hatte, noch persönlich den ein oder anderen Strahler ausgerichtet. Alte Bauten wie die Villa Stück der Mediziner-Geschwister Aurel Stück und Regina Kronenberg-Stück begeisterten im Lichtschein die Passanten ebenso wie der markante (Neu-)Baukörper des „Haus Schalles“.

In einem besonders schönen Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite feierte Lars Bossemeyer (Y-Site) anlässlich des Wilhelmshöher Festes seinen neuen Agentur-Standort: Auf drei Kreativ-Etagen (u.a. mit Fischgrätparkett, Moos-Wänden und Wald-Duft) und im Gärtchen davor trafen sich Geschäftspartner und Freunde der Agentur wie Marcel Colmenero Fernandes (Verkaufsleiter Glinicke Autohäuser Hessenkassel und Königstor), Sascha Pensky („Fliegende Köche“), Christian Schaeling (FAC Events) oder Autoverschönerer Daniel Hunziker (foliert.de).

Ein paar Meter weiter stadtabwärts, vorbei an köstlich duftenden Kastanien über dem offenen Feuer bei Tania Frares „La Bottega Veneta“, gab es auch einen besonderen Grund zu feiern: Physiotherapeut Karl Seifert blickt auf 25 Jahre seit Gründung von „Rehamed“ in Wilhelmshöhe zurück. 1992 wurde es als erstes ambulantes Rehabilitationszentrum in Nordhessen gegründet. Das Konzept der Praxis, alle Menschen – vom akut betroffenen Patienten bis hin zum Olympioniken – mit dem passenden Behandlungs-, Bewegungs-, und Trainingskonzept wieder fit zu machen, findet großen Beifall – nicht nur bei den „Geheilten“. Das Jubiläum war jetzt ein guter Zeitpunkt den Generationswechsel komplett zu vollziehen: Seit über einem Jahrzehnt sind Karl Seiferts Söhne Sascha und Mischa bereits Geschäftsführer, jetzt gibt der Seniorchef die Praxis ganz in die Hände seiner Söhne und geht in den wohlverdienten Ruhestand. Mischa Seifert ist verantwortlich für die Geschäfts- und Personalführung, Sascha Seifert für die Therapeutische Leitung.

Und während das Gedränge auf den Gehsteigen im oberen Bereich der Wilhelmshöhe Allee schon bedrohlich wurde (Straßensperrung?), war es in Richtung Wilhelmshöher Bahnhof weitaus entspannter aber nicht weniger voll: In der Kunsthandlung von Christa Puri-Löber und Stephan F. Löber drückten alle Besucher ihr größtes Bedauern wegen der angekündigten Schließung mangels Nachfolger aus. Und den prominentesten Mitarbeiter der tollen Nacht sichtete man bei „Bon Pâtis“: Kein Geringerer als Ex-Bundesfinanzminister Hans Eichel bot dort die Leckereien der Konditorinnen Silvia Kaestner und Lea Menneking feil. Ehrenamtlich. Für die Familie.

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