Wilhelmshöher Allee: Erster Gleis-Abschnitt begrünt

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Nahmen feierlich einen symbolischen ersten Heckenschnitt vor (v.li.): Christof Stefaniak, Ortsvorsteher Kassel-Mitte, KVG-Vorstandsvorsitzender Michael Maxelon und Kassels Stadtbaurat Christof Nolda.

Kassels Stadtbaurat Christof Nolda und Michael Maxelon, Vorstandsvorsitzender der KVG, weihten gemeinsam mit Kasseler Ortsvorstehern den ersten vollendeten Rasengleis-Abschnitt ein.

Kassel. Das neue Erscheinungsbild der Wilhelmshöher Allee nimmt Gestalt an. Mit der Erneuerung der Straßenbahngleise zwischen dem Brüder-Grimm-Platz und dem Wehlheider Platz und dem Einbau eines Rollrasens mit automatischer Bewässerung sowie einer flankierenden Hainbuchenhecke hat die Verkehrs- und Sichtachse zwischen dem UNESCO-Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe und der Innenstadt eine deutliche Aufwertung erfahren.

Im Ersten Abschnitt von den Torhäusern am Brüder-Grimm-Platz bis zum Wehlheider Platz wurden 7.000 Heckenpflanzen gesetzt. Im weiteren Verlauf bis zur Freiherr-vom-Stein-Straße werden es insgesamt 10.200 Pflanzen sein. Nach historischem Vorbild werden ab Herbst 2017 zudem ca. 200 neue Linden den Baumbestand ergänzen, um den ursprünglichen Alleencharakter wiederherzustellen. Die drei gewählten Lindensorten sind besonders klimaverträglich und stresstolerant. Auch die Betonmasten der Oberleitung werden nach und nach durch moderne Stahlmasten ersetzt und, quasi als vertikales Zusatzgrün, mit wildem Wein berankt.

„Die Wilhelmshöher Allee in ihrer axialen Wirkung zu stärken, ist Ziel der gestalterischen Aufwertung. Gleichzeitig wird damit ein wichtiger Beitrag zur grünen Baukultur geleistet“, macht Stadtbaurat Christof Nolda deutlich. Städtische Grünräume sorgten für ein besseres kleinräumiges Stadtklima, tragen zu Aufenthalts- und Lebensqualität bei und bringen mehr Flair.

„Nach mehr als 25 Jahren war der Austausch der Gleise erforderlich“, erläutert KVG-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Maxelon. „Insofern bot es sich zeitlich ideal an, dass die Stadt Kassel für die Begrünung der Wilhelmshöher Allee die Zusage von Bundesmitteln hatte. Dadurch war es möglich, den Gleisaustausch mit dem Einbau des Bewässerungssystems und des Rollrasens zu verknüpfen.“

Der Dank der KVG gelte allen am Bau beteiligten Firmen, die „passgenau und deshalb auch exakt im Zeitplan miteinander gearbeitet haben“, so Dr. Maxelon weiter. Bemerkenswert sei auch das ausgeprägte Interesse von Anwohnern und Passanten gewesen, die in großer Zahl Baustellen-Zaungäste waren und viele positive Rückmeldungen gaben. „Sie fanden es spannend, jede einzelne Bauetappe vom Ausbau der alten Gleise bis zum Verlegen des Rollrasens, mitverfolgen zu können.“

Stadtbaurat Christof Nolda dankte außerdem den Ortsvorstehern und Ortsbeiräten der anliegenden Stadtteile Mitte, Vorderer Westen, Wehlheiden und Bad Wilhelmshöhe für ihre von Anfang an tatkräftige Unterstützung bei dem Projekt.

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