Willingen: Kühe auf Gleisen stoppen Regionalzug 

Kuh Kühe Alm Weide
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Die Kühe waren einem 43-Jährigen aus Willingen bei einem Viehtrieb entlaufen.

Regionalbahn musste sogar eine Schnellbremsung einlegen

Willingen-Eimelrod. Für erhebliche Verspätungen im Bahnverkehr und einen Polizeieinsatz sorgten am Montagabend (18. Oktober) Teile einer Kuhherde im Bereich Willingen-Eimelrod. Weil die Vierbeiner eines 43-Jährigen aus Willingen in unmittelbarer Gleisnähe und zum Teil auf den Gleisen liefen, musste eine Regionalbahn sogar eine Schnellbremsung einlegen. Die Tiere waren offensichtlich bei einem Viehtrieb entlaufen.

Verletzt wurde zum Glück niemand.

Die Tiere blieben unbeschadet, konnten jedoch bis zum Einbruch der Dunkelheit nicht vollzählig eingefangen werden. An der Suche nach den Weidetieren waren jeweils eine Streife der Polizei Korbach und der Bundespolizeiinspektion Kassel beteiligt.

Züge fuhren auf Sicht

Aus Sicherheitsgründen mussten die Züge den Streckenabschnitt bei Willingen-Eimelrod bis heute Morgen (19. Oktober) mit langsamer Geschwindigkeit befahren. Insgesamt verspäteten sich dadurch 15 Züge um jeweils rund zehn Minuten.

Nachdem der Besitzer der Bundespolizei mitgeteilt hatte, dass die Herde wieder komplett sei, konnte der Bahnverkehr ab Dienstagmorgen (19. Oktober, 8.30 Uhr) wieder ungehindert rollen.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und gegen den Tierhalter ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines „Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr“ eingeleitet.

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