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Wohnhausbrand in Kassel. Keine Verletzten.

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Wohnhaus nach Brand stark beschädigt
Wohnhaus nach Brand stark beschädigt © Feuerwehr Kassel

Flammen tief in der Wand- und Deckenkonstruktion - Löschmaßnahmen gestalteten sich schwierig.

Kassel. Böse Überraschung für die Bewohner eines Hauses im Kasseler Moselweg . Um ca. 22.15 Uhr erreichte die Leitstelle der Kasseler Feuerwehr die Meldung, dass es dort in einem dreigeschossigem
Wohnhaus brennen soll. Daraufhin rückten zunächst der Löschzug der Feuer- und Rettungswache
2, sowie die Freiwillige Feuerwehr Kassel Nordshausen-Brasselsberg und zwei Rettungswagen
aus.
Bei Ankunft an der Einsatzstelle war eine deutliche Verrauchung im Bereich des ersten
Obergeschosses sowie im Dachgeschoss zu erkennen. Durch die anwesenden Nachbarn war rasch
klar, dass sich keine Personen in dem im Umbau befindlichen Objekt waren.
Unverzüglich wurde ein Trupp unter Atemschutz ins Gebäude zur Brandbekämpfung geschickt.
Der Trupp lokalisierte einen Brandherd im Bereich der Decke des ersten Obergeschosses hin zum
Dachgeschoss. Die Brandbekämpfungsmaßnahmen gestalteten sich sehr aufwändig, da das Feuer
bereits tief in die Balken-und Zwischdeckenkonstruktion eingedrungen war. Die Decke musste
mittels Motorsäge und Einreißhaken in diesem Bereich geöffnet werden, um dann schließlich alle
Glutnester löschen zu können. Eine Drehleiterbesatzung kontrollierte zudem noch die
Dachkonstruktion von außen. Außerdem stellte sie die Leiterbereitschaft für die insgesamt drei
im Laufe des Einsatzes eingesetzten Atemschutztrupps sicher.
Wie es zum dem Brandausbruch kam ist derzeit noch unklar. Zur Brandursache ermittelt die
Polizei. Durch die aufmerksamen Nachbarn, welche den Notruf absetzten, konnte die Feuerwehr
ein Übergreifen des Feuers auf das gesamte Dachgeschoss verhindern. Es entstand ein hoher Sachschaden im Gebäude.
Der Einsatz war nach rund drei Stunden beendet. Im Einsatz waren der Löschzug der Feuerwache 2, die
Freiwilligen Feuerwehr Nordshausen-Brasselsberg, zwei Rettungswagen und Polizei
Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, 18 Einsatzkräfte der
Freiwilligen Feuerwehr, eine weitere Rettungswagenbesatzung vom Arbeiter-Samariter-Bund
und ein Funkstreifenwagen der Polizei vor Ort.

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