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Wohnungen statt Sporthallen: Kasseler Wohnungswirtschaft hilft Geflüchteten aus der Ukraine

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Wohnungen statt Sporthallen: Kasseler Wohnungswirtschaft hilft Geflüchteten aus der Ukraine
Wohnungen statt Sporthallen: Kasseler Wohnungswirtschaft hilft Geflüchteten aus der Ukraine © Archiv

Die Stadt Kassel erwartet ersten Einschätzungen zufolge in den nächsten Wochen bis zu 3.500 Geflüchtete aus der Ukraine in Kassel. In einer gemeinsamen Aktion wird die Kasseler Wohnungswirtschaft in den nächsten Wochen Wohnraum für einige hundert Kriegsflüchtlinge zur Verfügung stellen können. 

Kassel Erklärtes Ziel von Oberbürgermeister Christian Geselle ist es, soweit möglich die Einrichtung von Sammelunterkünften zu vermeiden. Hierauf haben die drei großen Wohnungsbaugesellschaften GWG, GWH und Wohnstadt sowie die Wohnungsbaugenossenschaft Vereinigte Wohnstätten 1889 und Bauverein 1894 reagiert. In einer gemeinsamen Aktion wird die Kasseler Wohnungswirtschaft in den nächsten Wochen Wohnraum für einige hundert Kriegsflüchtlinge zur Verfügung stellen können. 

„Ich weiß, dass Hilfsbereitschaft und Gemeinschaftsgedanke in unserer Stadt groß sind und bin daher dankbar für das Angebot der Kasseler Wohnungswirtschaft. Somit kommen wir meinem Wunsch, auf die Inanspruchnahme von Sporthallen und anderen Gemeinschaftseinrichtungen verzichten zu können, einen großen Schritt näher“, erklärt Oberbürgermeister Christian Geselle.

Etliche der Wohnungen, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind, standen dem Wohnungsmarkt aktuell nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung. So wurde der geplante Abriss von Gebäuden sowie Sanierungs- und Umbauvorhaben für einzelne Objekte aufgrund der fordernden Situation zurückgestellt und im Sinne humanitärer Soforthilfe neu gedacht.   

Die Zusammenarbeit erfolgt in sehr enger Abstimmung mit dem Sozialdezernat der Stadt. „Dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten in regulären Wohnungen in Kürze zur Verfügung zu haben ist für uns, gemeinsam mit der Vielzahl an privaten Angeboten, ein ganz wichtiger Baustein im Rahmen der Wohnraumversorgung von geflüchteten Menschen aus der Ukraine. Es ist uns wichtig, dass diesen Menschen, überwiegend Frauen und Kindern, in Wohnungen Schutz finden, statt von Unterkunft zu Unterkunft ziehen zu müssen. Wir freuen uns sehr, dass die Kasseler Wohnungswirtschaft so reagiert hat.“, erklärt Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich.

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