Wohnungsdurchsuchungen wegen Drogenhandel: Ermittler stellen Rauschgift und Handys sicher

In mehreren Verfahren wegen Verdachts auf unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln haben Polizeibeamte am Mittwochmorgen die Wohnungen von drei Tatverdächtigen in Kassel und Vellmar  durchsucht.

Vellmar / Kassel. Durch die Staatsanwaltschaft Kassel waren zuvor bei Gericht Durchsuchungsbeschlüsse für diese Wohnungen erwirkt worden. Dort stellten die Ermittler mit Unterstützung von Beamten der Bereitschaftspolizei und einem Rauschgiftspürhund insgesamt knapp 50 Gramm Marihuana, kleinere Menge Amphetamin, Kokain und Streckmittel sowie mehrere Handys sicher.

Die drei Tatverdächtigen, ein 18-Jähriger aus Vellmar, eine 19-Jährige aus Kassel und ein 24-Jähriger aus Kassel, sowie ein bei den Durchsuchungen in einer Wohnung angetroffener 21-Jähriger aus Kassel, wurden vorläufig festgenommen und für die weiteren polizeilichen Maßnahmen auf die Dienststelle gebracht. Die weiteren Ermittlungen gegen sie dauern derzeit an.

Den Anstoß für die Ermittlungen hatte ein Rauschgiftverfahren gegen andere Personen geben. Bei der Auswertung von Beweismaterialen und durch operative Maßnahmen rückten die nun festgenommenen Verdächtigen in den Fokus, die sich offenbar ein eigenes Netzwerk geschaffen hatten und regen Handel mit Betäubungsmitteln, vorwiegend Cannabis und Ecstasy, trieben. Die weiteren Ermittlungen erhärteten diesen Verdacht, was schließlich zu den Wohnungsdurchsuchungen bei den drei Tatverdächtigen und der Sicherstellung der Beweismittel führte.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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