GWH Wohnungsgesellschaft kauft "Sternhochhaus"

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Mercedes Hochhaus, Sternhochuas, Stern Hochhaus

Das "Sternhaus", bekannt durch den sich drehenden Mercedes-Stern, hat seinen Besitzer gewechselt: Die GWH kauft das Gebäude in der Kasseler Innenstadt

Kassel. Das markante "Sternhochhaus", das durch den sich drehenden Mercedes-Stern bekannt ist, hat seinen Besitzer gewechselt."Für die Mieter ändert sich eigentlich nichts", erklärt Christian Wedler, Geschäftsstellenleiter der GWH in Kassel, "außer der Bankverbindung"."Für rund 14 Millionen Euro", so Wedler, erwirbt die GWH Wohnungsgesellschaft das höchste Wohnhaus der Stadt, das 1968/69 errichtet wurde.Der Ankauf des 51 Meter hohen Gebäudes umfasst insgesamt 216 Wohnungen, 141 Stellplätze und 18 Gewerbe- sowie fünf Lagereinheiten. Bei den Wohnimmobilien handelt es sich um Wohnungen mit Schwerpunkt auf den Wohnungsgrößen 30 bis 60 Quadratmeter. Dabei ist das Mieterklientel bunt gemischt. Durch die Nähe zur Universität sind die Wohnungen im Haus bei Studenten natürlich besonders gefragt.Die Wohnungen sind vollvermietet und das Gebäude bereits energetisch modernisiert. Die Wohnfläche beläuft sich auf insgesamt rund 8.400 Quadratmeter. Die Gewerbefläche beträgt rund 2.000 Quadratmeter.Da der Vormieter nun eine andere Unternehmenstrategie verfolgt und auf Gewerbeimmobilien setzt, wollte dieser das Haus verkaufen, woraufhin die GWH zuschlug. Der Ankauf des Hauses habe dann rund ein halbes Jahr gedauert.Besonders die zentrale Lage sei einer der Hauptgründe für den Erwerb, des auch als Mercedes-Hochhaus bekannten, Gebäudes gewesen."Das Haus befindet sich in optimaler Lage – direkt in der Innenstadt, quasi um die Ecke befindet sich die Uni und zum Klinikum hat man es auch nicht weit", erklärt Stefan Bürger, Geschäftsführer der GWH Wohnungsgesellschaft. Damit setzt das Unternehmen seine Wachstumsstrategie fort und bewirtschaftet im Raum Kassel nun über 8.000 Wohnungen.Der sich drehende Mercedes-Stern beschert dem Unternehmen zudem nocheinmal zusätzliche Einnahmen. Wie viel der Automobilhersteller dafür im Jahr bezahlt, möchte die GWH nicht verraten."Für einen neuen Mercedes reicht es nicht, aber ein Golf ist für die Summe schon drin", verriet Christian Wedler dann doch.

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