Kasseler Familie im Weihnachtsfieber: Über Lichterketten, Krippenfiguren und Schneelandschaften

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Die Wohnung von Familie Töpfer wird in der Weihnachtszeit zum Winterdorf: Mit Hilfe von Kartons, Watte und vielen leuchtenden Deko-Häusern und -Figuren hat Madelaine Töpfer im Wohnzimmerfenster ihrer Eltern eine Schneelandschaft geschaffen.

Wer an Weihnachtsdeko denkt, der denkt an Adventskränze, Sterne in den Fenstern und vielleicht auch etwas Lametta. Familie Töpfer aus Kassel denkt dabei an mehr, denn ihre Wohnung verwandelt sich in der besinnlichen Zeit in ein Weihnachtswunderland.

Kassel. Ein Adventskranz, ein Stern im Fenster, ein Tannenbaum mit bunten Kugeln und vielleicht auch ein bisschen Lametta – so sieht die (Vor-)Weihnachtszeit in den meisten Kasseler Haushalten aus. Nicht aber bei Familie Töpfer. Seit Jahrzehnten hegen sie eine große Deko-Leidenschaft, die zur Weihnachtszeit besonders zum Vorschein kommt. Dann werden in jedem einzelnen Zimmer einer kleinen Wohnung in Kassel-Wolfsanger glänzende Weihnachts-Akzente gesetzt. „Ich habe schon immer gerne dekoriert und über die Jahre hat sich dann doch so einiges angesammelt“, erzählt Marianne Töpfer. Jedes Jahr Anfang Dezember holt sie mit ihrer Tochter Madelaine sämtliche Kisten mit Deko vom Dachboden. „Bis wir ausgesucht haben, welche Figuren, Kerzen und Lichterketten in diesem Jahr die Wohnung schmücken dürfen, sieht es hier aus wie auf einem Schlachtfeld“, lacht die 60-Jährige.

Im Weihnachtsfieber: Marianne und Madelaine Töpfer.

In mühsamer Fingerspitzenarbeit und mit viel Liebe zum Detail werden dann Fenster, Regale und der üppige Tannenstrauch im Wohnzimmer dekoriert. Dabei unterstützen sie Tochter Madelaine und Enkel Leonard tatkräftig. „Wir machen das immer gemeinsam, jeder hat sein eigenes kleines Projekt“, erzählt Marianne Töpfer. So ist die große Krippenlandschaft unter dem Tannenstrauch das Projekt des 6-jährigen Leonard. Gemeinsam mit seiner Oma hat er die Figuren sorgfältig ausgewählt und sogar ein paar aus seiner eigenen Spielzeugkiste beigesteuert. Die ältesten Deko-Stücke sind wohl die Krippenfiguren rund um Esel und Ochse, die Marianne Töpfer von ihrer Mutter geerbt hat. „Die dürften über 80 Jahre alt sein und gehören einfach zum Weihnachtsfest dazu“, sagt sie. Neue Dekoartikel kauft sie am liebsten auf dem Weihnachtsmarkt und jedes Jahr kommen neue dazu. Wie viel Geld sie für die alljährliche Weihnachtsstimmung in ihrer Wohnung bisher bereits ausgegeben hat, wagt Töpfer nicht zu schätzen. „Das war schon eine ganze Menge, aber das ist es mir wert. Wenn ich abends in der Wohnung sitze und überall leuchten die kleinen Lichter, freue ich mich richtig über die gemütliche Stimmung“, sagt sie begeistert.

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