Zeugen gesucht: Mehrere Wohnungseinbrüche in Niederzwehren

Blaulicht, Polizei,
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Nach mehreren Whnungseinbrüchen in Niederzwehren ist die Polizei auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können.

Kassel. Die Kasseler Polizei ist nach mehreren Wohnungseinbrüchen in Niederzwehren auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können. Nachdem in der Nacht zum Mittwoch eine Bewohnerin an der Straße "Heckenpfad" Opfer eines Einbruchs wurde, kam es auch später in derselben Nacht sowie in der Folgenacht zu Einbrüchen im Stadtteil Niederzwehren. Die mit den Fällen betrauten Ermittler  schließen dabei nicht aus, dass die Taten auf das Konto ein und desselben Täters gehen. Konkrete Hinweise darauf liegen ihnen bislang jedoch nicht vor. Sie hoffen nun, dass sich durch die Veröffentlichung der Fälle Zeugen melden, die möglicherweise Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf den oder die Täter geben können.

Relativ sicher sind sich die Ermittler mit der Annahme, dass zwei Einbrüche und ein Einbruchsversuch in Reihenhäuser in der Straße "Am Kranichholz" in der Nacht zum Mittwoch in der Zeit von Mitternacht bis 6:30 Uhr durch denselben Täter verübt wurden. In einem Fall hatte der Unbekannte zunächst erfolglos versucht, die Haustür einer Doppelhaushälfte aufzubrechen. Anschließend gelang es ihm, die auf der Gebäuderückseite liegende Terrassentür mit einem Werkzeug aufzuhebeln und in das Haus einzusteigen. Dort entwendete er im Erdgeschoss aus einer im Flur liegenden Geldbörse 40 Euro Bargeld und verließ damit das Haus, ohne dass die im Obergeschoss schlafenden Bewohner etwas von dem Einbruch mitbekommen hatten.

Nachdem der Nachbar der angrenzenden Hälfte des Doppelhauses am nächsten Morgen von dem Einbruch erfahren hatte, stellte auch er bei einer Nachschau an seiner Haustür Hebelspuren fest. Auch beim Aufbrechen dieser Haustür war der Einbrecher jedoch gescheitert.Vermutlich weil die Rollläden der Terrassentür und Fenster auf der Gebäuderückseite heruntergelassen waren, hatte der Täter an diesem Haus keine weiteren Einbruchsversuche unternommen. Keine Einbruchspuren, dafür das Fehlen von 70,- Euro Bargeld aus ihrem Portemonnaie, stellte die Nachbarin des Doppelhauses, nur eine Hausnummer weiter, am selben Morgen fest. Zunächst konnte sie sich das Fehlen des Geldes nicht erklären, hörte dann aber von den Einbrüchen in unmittelbarer Nachbarschaft und alarmierte die Polizei.Die Ermittler gehen in diesem Fall davon aus, dass der Täter in der Nacht die unverschlossene Haustür geöffnet hatte, ohne Spuren daran zu hinterlassen.

Am Donnerstagmorgen entdeckte ein Bewohner eines Reihenmittelhauses in der Straße "An der Main-Weser-Bahn"Beschädigungen an seiner Terrassentür und alarmierte die Polizei. Wie die Beamten des Kriminaldauerdienstes bei ihrer Spurensuche feststellten, hatte auch hier ein Unbekannter mit einem Werkzeug am Rahmen der Tür gehebelt, ohne diese jedoch öffnen zu können. Bislang ist unklar, ob sich dieser Einbruchsversuch in der Nacht zum Mittwoch oder zum Donnerstag ereignet hatte. Möglicherweise steht er im Zusammenhang zu den drei Taten in der etwa 200 Meter entfernten, nur durch einen Bahnlinie getrennten Straße, "Am Kranichholz".

In der Nacht zum Donnerstag erbeutete ein Einbrecher 400,- Euro aus der Geldbörse der Bewohnerin eines Zweifamilienhauses im Rotkäppchenweg. Dabei hatte der Täter die Haustür des Hauses aufgebrochen und im Flur der Wohnung im Obergeschoss nach Wertsachen gesucht. Dort fand er in einer Schublade schließlich das Portemonnaie des Opfers mit rund 400,- Euro und entwendete das Geld. Im Anschluss flüchtete der Einbrecher durch die Haustür aus dem Haus. Das hatte vermutlich die im Erdgeschoss wohnende Mutter des Opfers gehört. Sie gab gegenüber den Beamten der Kriminaldauerdienstes an, dass gegen 1:20 Uhr die Haustür ins Schloss gefallen sei, wobei sie an einen im Haus wohnenden Familienangehörigen gedacht hatte.

Die mit den Fällen betrauten Ermittler bitten in allen Fällen darum, dass Zeugen, die möglicherweise Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf den oder die Täter geben können, sich unter Tel. 0561 - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

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