Zigarettenstummel hätte beinah Wohnungsbrand ausgelöst

Ein in der Mülltonne entsorgter Zigarettenstummel hätte am heutigen Donnerstagmorgen in einem Mehrfamilienhaus beinahe großen Schaden angerichtet. Die Mülltonne hatte bereits Feuer gefangen, als der Nachbar durch den Feuermelder alarmiert wurde und rechtzeitig reagieren konnte.

Kassel. Am heutigen Donnerstagmorgen verhinderte ein 51 Jahre alter Bewohner eines Mehrfamilienhauses durch seinen schnellen Einsatz offenbar Schlimmeres. Gegen 7.15 Uhr durch den Rauchmelder aus der Wohnung seiner Nachbarin alarmiert, schnappte er sich den bei ihm deponierten Ersatzschlüssel zu deren Wohnung und ging der Ursache auf den Grund. In der Küche hatte sich der Rauch bereits enorm ausgebreitet. Feuer schlug unter dem Spülbecken hervor. Dem 51-Jährigen gelang es, das Feuer, welches offenbar im darunter befindlichen Mülleimer ausgebrochen war, zu löschen. Die zwischenzeitlich alarmierte und am Brandort eingetroffene Feuerwehr musste kein Wasser mehr einsetzen, bugsierten allerdings die noch glimmenden Überreste des Mülleimers nach draußen.

Wie die anschließenden Ermittlungen der Beamten ergaben, hatte die Bewohnerin der vom Brand betroffenen Erdgeschosswohnung bereits früh das Mehrfamilienhaus verlassen. Nachdem sie erreicht werden konnte, gab sie gegenüber den Beamten an, am Morgen einen Aschenbecher ausgeleert zu haben. Nach aktuellem Ermittlungsstand dürfte ein darin noch glimmender Zigarettenstummel ursächlich für den Brandausbruch sein.

Rubriklistenbild: © pictur e alliance / dpa

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