Zum 18. Mal in Folge: MT erhält Bundesligalizenz

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Auch in der kommenden Saison kann es in der Kasseler Rothenbach-Halle bei den Heimspielen der MT Melsungen wieder stimmungsvoll zugehen.

Jetzt ist es offiziell: Handball-Bundesligist MT Melsungen erhält das Startrecht für die kommende Saison. Das hat die Lizenzierungskommission der Handball Bundesliga e.V. am gestrigen Mittwoch bekannt gegeben. Damit sind die Nordhessen seit ihrem Aufstieg in 2005 zum achtzehnten Mal in Folge in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten. 

Melsungen/Kassel. „Bereits nachdem wir ordnungsgemäß und fristgerecht alle nötigen Unterlagen über unseren wirtschaftlichen Status und die Finanzierungsgrundlagen eingereicht hatten, waren wir sehr zuversichtlich, auch für die kommende Saison die Lizenz ohne Auflagen zu erhalten. Insofern wurde uns dies heute offiziell von der HBL bestätigt und wir können unsere organisatorischen Vorbereitungen auf die Meisterschaftsrunde 2022/23 vorantreiben. Das ist angesichts der bekannten gesellschaftlichen und ökonomischen Herausforderungen alles andere als selbstverständlich. Die potentiellen Ursachen dafür sind leider noch nicht gebannt. Deshalb gilt unser großer Dank natürlich unseren Partnern und Sponsoren, die auch in diesen bewegten Zeiten zu uns stehen und ihre finanziellen Zusagen einhalten. Ebenso danken wir unseren Fans, die uns mit dem Kauf von Tickets und Dauerkarten unterstützen. Nur so ist es uns möglich, eine Mannschaft zusammenzustellen, die das Potenzial hat, der Region weiterhin attraktiven Spitzensport zu bieten”, erklärt MT-Vorstand Axel Geerken. 

Die offizielle Meldung der HBL:

Die unabhängige Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e.V. hat am heutigen Mittwoch entschieden, dass alle Vereine in der 1. und 2. Handball-Bundesligen die Lizenzen für die Spielzeit 2022/23 erhalten. Diese Entscheidung steht unter dem Vorbehalt der jeweiligen sportlichen Qualifikation.

Hierzu Rolf Nottmeier, Vorsitzender der Lizenzierungskommission: „Es ist wirklich keine Selbstverständlichkeit, dass es den Vereinen bis dato so gut gelungen ist, die erheblichen wirtschaftlichen Einschränkungen der immer noch andauernden Corona-Pandemie aufzufangen. Dies führen wir zum einen auf außerordentliche Anstrengungen der Vereine zurück, die auch in diesen stürmischen Zeiten solide gewirtschaftet haben. Zum anderen ist es die Treue von Sponsoren und Fans, die zur Stabilität der Vereine beigetragen haben. Auch die Corona-Hilfen des Bundes und der Länder haben wertvolle Unterstützung geleistet.“

Die unabhängige Lizenzierungskommission warnt allerdings vor zu großen Erwartungen. Auch in der kommenden Spielzeit dürften pandemiebedingt erhebliche Belastungen auf die Vereine zukommen. Der Vorsitzender Rolf Nottmeier erläutert: „Die Vereine haben noch einen langen, steinigen Weg vor sich. Es kann keine Rede davon sein, dass es den Vereinen problemlos möglich sein wird, an die wirtschaftlich erfolgreiche Zeit vor der Corona-Pandemie anzuknüpfen. Hierzu bedarf es weiterhin erheblicher Anstrengungen der Vereine und der Unterstützung durch Sponsoren und Fans.“    

Der unabhängigen Lizenzierungskommission der HBL e. V. gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier (Richter am Arbeitsgericht Minden), Olaf Rittmeier (Steuerberater) und Frank Bohmann (Geschäftsführer der HBL GmbH) an. Unterstützt wird die Kommission durch Mattes Rogowski, Leiter Sport & Lizenzierungsverfahren bei der HBL GmbH.

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