Zwei 17-Jährige bei Raubüberfall durch Gruppe in Goetheanlage verletzt: Ermittler suchen Tatzeugen

Am Freitagabend ereignete sich in der Goetheanlage in Kassel ein Raub auf zwei Jugendliche. Eine Gruppe von mehreren Personen hatte die beiden 17 Jahre alten Opfer aus Kassel mit einem Messer bedroht, körperlich angegriffen und verletzt.

Kassel.  Bei der Tat am Freitagabend erbeuteten die Täter letztendlich dabei nur 5 Euro Bargeld. Nun ermitteln die Beamten des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats 35 der Kasseler Kripo. Da sich zur Tatzeit in der Goetheanlage noch viele andere junge Menschen aufgehalten haben sollen, erhoffen sich die Ermittler, dass sich aufgrund der Veröffentlichung des Falls weitere Zeugen der Tat bei der Kasseler Polizei melden.

Zu dem Raub war es gegen 21 Uhr in der Anlage, etwa in Höhe der Herkulesstraße 75, gekommen. Nach eigenen Angaben der Jugendlichen waren sie auf dem Gehweg parallel zur Herkulesstraße von den Basketballplätzen kommend in Richtung Innenstadt unterwegs und in Höhe des Spielplatzes an der späteren Tätergruppe vorbeigekommen. Von mehreren Personen aus der Gruppe sollen die beiden 17-Jährigen dort plötzlich beleidigt, bedroht und körperlich angegriffen worden sein. Einer der Täter soll sogar versucht haben, einen der beiden Jugendlichen mit dem Messer zu verletzen, was dieser aber abwehren konnte. Die beiden 17-Jährigen erlitten bei dem Raubüberfall Prellungen und Schürfwunden am Kopf und am Hals. Erst als sie 5 Euro aushändigten, sollen die Unbekannten von ihnen abgelassen haben. Die nach dem Notruf der Opfer sofort eingeleitete Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern führte in der Folge zu der Festnahme von Tatverdächtigen.

Die weiteren Ermittlungen zur möglichen Tatbeteiligung einzelner Festgenommener dauern an. Die Ermittler des K 35 bitten Zeugen, die den Raubüberfall beobachtet haben, weitere Hinweise auf die Täter geben und zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen können, sich unter Tel. 0561 - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Rubriklistenbild: © dpa

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