Gartenhausbrände in Fasanenhof: Jugendgruppe in Verdacht 

Die Polizei geht in beiden Fällen von Brandstiftung aus und sucht nach Zeugen, die Hinweise auf eine flüchtende Jugendgruppe geben können.

Kassel. Am Montagabend brannten zwei Gartenhäuser auf dem Kleingartenvereinsgelände Volkswohl e. V. nieder. Die Brandexperten des K 11 der Kripo Kassel gehen in beiden Fällen von Brandstiftung aus. Sie erhielten einen Hinweis auf eine Jugendgruppe, die auf der angrenzenden Simmershäuser Straße in Richtung Eisenschmiede flüchteten. Nun bitten die Ermittler Zeugen, die Hinweise auf die Jugendlichen geben können oder andere verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Kasseler Polizei zu melden.

Wie die Brandermittler berichten, ereigneten sich beide Brände gegen 21.30 Uhr. Die betroffenen Gartenhütten liegen etwa 200 Meter auseinander und befinden sich auf demselben Kleingartengelände. Der Gesamtschaden, der durch die Brände entstanden war, beläuft sich auf über 20.000 Euro. Es handelt sich um gemauerte Häuser, die bis auf die Grundmauern, samt Inventar, niederbrannten. Konkrete Hinweise auf die Brandstifter liegen den Ermittlern derzeit nicht vor. Eine Anwohnerin der Simmershäuser Straße hatte jedoch kurz nach Brandausbruch mehrere Jungen und ein Mädchen gesehen, die in Richtung Eisenschmiede rannten. Der Mitteilerin kam es so vor, als würden sie flüchten.

Die Ermittler des für Brände zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo bitten nun Zeugen, die Hinweise auf die Identitäten der Jugendlichen geben können oder verdächtige Beobachtungen an den Brandorten gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0561 - 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

https://www.lokalo24.de/lokales/kassel/brand-schrebergarten-siedlung-gartenlaube-fasanenhof-philipinenhof-7729564.html

Rubriklistenbild: © dpa

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