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Zwischen Teddies und Trennungsschmerz: In Monika Öhms Wohnung wird geräumt

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Von: Antonia Paul

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Das Kamerateam der Kasseler Medienproduktionsfirma B.L.&P. war ebenfalls vor Ort, um die Räumaktion in Monika Öhms Teddywohnung zu begleiten. © Schaumlöffel

Nachdem der EXTRA TIP über das Schicksal von Teddysammlerin Monika Öhm berichtete, haben sich nicht nur freiwillige Helfer, sondern auch das Fernsehen gemeldet.

Kassel. Unmengen an Teddybären, dazwischen blaue Säcke und ein Kamerateam – so sieht es derzeit in der Wohnung von Monika Öhm aus. Seitdem der EXTRA TIP vor kurzem über das Schicksal der leidenschaftlichen Teddysammlerin berichtete, ist schon einiges ins Rollen gekommen.

Damit die Rentnerin der Aufforderung der Wohnstadt nachkommen kann und in ihrer Wohnung bleiben darf, haben wir ehrenamtliche Helfer gesucht – und gefunden. „Dass das so schnell geht hätte ich nicht gedacht, mir fällt ein Stein vom Herzen!“, berichtet Öhm, die in den vergangenen Wochen unter dem Druck der Wohnstadt um ihre Existenz bangte. Dank der Helferinnen Veronika Aust, Anna Kiseljov und Kerstin Rühl soll damit nun Schluss sein. Sie haben sich auf unseren Aufruf hin gemeldet und wollen Monika Öhm mit Arbeitskraft und Lagerraum zur Seite stehen – natürlich ganz ehrenamtlich.

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Helferinnen im Einsatz: Veronika Aust (li.) und Anna Kiseljov begannen in der Küche von Monika Öhm mit der Arbeit. „Das staubt ganz schön“, merkt Aust an. © Schaumlöffel

„Ich habe den Artikel im EXTRA TIP gelesen und war sehr berührt von der Geschichte. Mir war sofort klar, dass ich helfen will“, sagt Aust, die aus Kassel kommt und zwei kleine Kinder hat. Für die 38-Jährige sei es Ehrensache, sich neben ihrer Teilzeitstelle bei einem Kasseler Bio-Caterer zu engagieren. Und auch Kiseljov, die in Teilzeit im Einzelhandel tätig ist, findet es wichtig, sich für andere einzusetzen: „Besonders ältere Menschen haben es nicht immer leicht, deswegen helfe ich gerne.“

Einige blaue Säcke hat Monika Öhm bereits in den Keller von Kerstin Rühl gebracht. Die EXTRA TIP-Leserin stellt ihn der Rentnerin als Lagerraum zur Verfügung. „Da lagern meine Bären trocken und sicher, sodass ich sie nach der Abnahme der Wohnstadt hoffentlich wieder einräumen kann“, erzählt Monika Öhm. Mit so engagierten Helferinnen sei sie zuversichtlich, die Wohnung bis zum Ablauf der Frist am 10. Oktober räumen und säubern zu können.

„Es liegt zwar noch eine Menge Arbeit vor uns und ich kann mich nur sehr schwer von meinen Bären trennen, aber anders geht es ja nicht“, stellt die 67-Jährige nachdenklich fest. Auch das Fernsehen ist durch den EXTRA TIP auf das Schicksal der Rentnerin aufmerksam geworden und begleitet die Aufräumaktion in Harleshausen mit der Kamera. „Hier hat sich einiges bewegt in den letzten Tagen – hoffentlich geht das weiter so!“, so Öhm zuversichtlich.

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