1,1. Mio. Euro Fördermittel für den Tierpark Sababurg

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Freuen sich über die EU-Unterstützung des Konzeptes „Tierpark ohne Grenzen“ (v. li.): Landrat Uwe Schmidt, Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Susanne Regier (Betriebskommission Eigenbetrieb Jugend- und Freizeiteinrichtungen), Uwe Pietsch, Leiter Jugend-​ und Freizeiteinrichtungen des Landkreises, der Landtagsabgeordnete Oliver Ulloth und Tierpark-Abteilungsleiter Karl Görnhardt.
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Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir im Tierpark Sababurg

Hessens Wirtschaftsminister Tarekk Al-Wazir überbrachte den Zuwendungsbescheid.

Hofgeismar. „Was ist das hier für eine himmlische Ruhe“ seufzte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir bei seinem Besuch im Tierpark Sababurg - fernab von der Hektik und dem Lärm des Wiesbadener Politikbetriebes. Umso mehr freute es ihn, Landrat Uwe Schmidt einen Zuwendungsbescheid für eine weitere Förderung des Tierparks übergeben zu können. Bereits 2009 und 2018 wurden zwei Projekte durch das Land gefördert. „Jetzt wollen wir mit dem Konzept ‚Freizeit- und Spielerlebnisangebote, Tierpark ohne Grenzen II‘ die Attraktivität des Parks weiter erhöhen“, so Uwe Pietsch, Leiter der Jugend- und Freizeiteinrichtungen des Landkreises. Das Land unterstützt den Landkreis bei der Umsetzung dieser Maßnahmen mit rund 1,1 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). „Der Tierpark Sababurg gehört eindeutig zu den touristischen Zielen Nordhessens“, unterstrich Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Der Tierpark Sababurg besitzt damit touristisch und regionalwirtschaftlich eine hohe Bedeutung für den Landkreis Kassel. „Seit 2009 haben sich die Besucherzahlen auf rund 352.000 im Jahr 2019 verdoppelt. Das zeigt, wie beliebt der Tierpark ist. Und ich bin mir sicher: Mit der Umsetzung der geförderten Maßnahmen wird sich der Einzugsbereich des Tierparks vergrößern und die Besucherzahl weiter steigen“, so der Minister. Mit dem Konzept „Tierpark ohne Grenzen“ will der Tierpark den Besuchern möglichst nahe Einblicke in das Verhalten und die Lebensgewohnheiten der Tiere geben, ohne den Tieren die Rückzugsmöglichkeiten zu nehmen. Dieser 2009 erstmals umgesetzte Ansatz soll nun fortgeführt werden. Gleichzeitig will der Park sein Freizeit- und Spieleerlebnisangebot ausbauen. Für die Orientierung wird zukünftig eine Beschilderung mit interaktiven Elementen sorgen, außerdem sind zwei Aussichtsplattformen sowie eine Beobachtungs- und Schutzhütte geplant. Neben neuen Gehegen, Volieren und Anlagen für Luchse, Eulen, Rentiere und Wollschweine wird ein neuer Pferdestall mit Außenanlage für die Beberbecker Pferde gebaut: Diese fast ausgestorbene Rasse war früher in der Region oft anzutreffen und konnte zurück gezüchtet werden. Jetzt setzt sich der Tierpark für den Erhalt und die Weiterzüchtung dieser alten Nutztierrasse ein.

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