Aktion Friedenslicht macht "Mut zum Frieden"

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Die Pfadfinder mit dem Friedenslicht am Wolfhager Bahnhof.

Pfadfinder bringen das Licht aus Bethlehem am Sonntag ins Wolfhager Land. 

Wolfhagen. Unter dem Motto „Mut zum Frieden“ setzt die Aktion Friedenslicht aus Bethlehem ein leuchtendes Zeichen für eine tolerante Gesellschaft. Die 11-jährige Victoria Kampenhuber hatte das Licht am 26. November in der Geburtsgrotte in Betlehem entzündet, danach wurde es bei einer internationalen Aussendungsfeier in Wien an 20 Nationen weitergereicht und gelangt jetzt mit dem Zug über Fulda nach Wolfhagen, wo es am Sonntag, 15. Dezember, um 19 Uhr am dortigen Bahnhof eintreffen wird. Bei der ökumenischen Begrüßungsfeier mit den „Dörnberg-Musikanten“ wird das Licht an die Menschen aus dem Wolfhager Land verteilt. Anschließend laden die Veranstalter zu heißen Getränken und Plätzchen ein. Man sollte eine Laterne oder ein Glas mit Kerze zum Abholen mitbringen.

Mit der Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehem setzen Pfadfinder ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. „Wir Pfadfinder setzen uns für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft und Weltgemeinschaft ein, damit alle Menschen die Chance haben, ein gutes Leben in Frieden zu führen“. Mit der Weitergabe des Friedenslichtes möchte man Mut machen und Hoffnung stiften. In Deutschland und in Europa. „Denn jedes Jahr machen wir uns gemeinsam mit vielen Menschen verschiedener Nationen auf den Weg, um das Friedenslicht aus Bethlehem zu uns nach Hause zu holen. Dabei überwindet es einen mehr als 3.000 Kilometer langen Weg über viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen. Nur „Mut zum Frieden“!

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