Amphetamine, Marihuana und Alkohol: 18-jähriger schießt bei Verkehrskontrolle in Hofgeismar den Vogel ab

Bei einer Verkehrskontrolle in Hofgeismar musste die Polizei mehrere Fahrverbote aussprechen. Mehrfach waren Alkohol oder Drogen bei den Fahrern im Spiel.

Hofgeismar - Beamte der Polizeistation Hofgeismar stoppten am gestrigen Dienstagabend, 21. November, bei einer Verkehrskontrolle in Hofgeismar einen offenbar drogen- sowie einen alkoholberauschten Fahrer und fanden bei einem anderen Insassen eines angehaltenen Autos Marihuana. Insbesondere den mutmaßlich unter dem Einfluss von Amphetamin am Steuer sitzenden 18 Jahre alten Fahranfänger erwarten nun mit Blick auf seinen Führerschein unangenehme Konsequenzen.

Die Polizisten hatten zwischen 21.30 und 23.00 Uhr Verkehrsteilnehmer auf der Bahnhofstraße in Höhe der Friedrich-Pfaff-Straße angehalten und auf die Verkehrstüchtigkeit hin überprüft. Gegen 22.40 Uhr fuhr ein 47 Jahre alter Mann aus Hofgeismar mit seinem Pkw in die Kontrollstelle. Bei ihm stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest auf der Dienststelle bestätigt diesen Verdacht und ergab einen Wert von 0,91 Promille. Der 47-Jährige muss sich nun wegen einer Ordnungswidrigkeit verantworten. Ihn erwarten ein Bußgeld von 500 Euro, ein Eintrag von zwei Punkten im Fahreignungsregister sowie ein Monat Fahrverbot.

Etwa zehn Minuten später winkten die Beamten einen Kleinwagen aus dem Verkehr. Am Steuer saß der Fahranfänger aus Hofgeismar, bei dem später die mutmaßliche Drogenbeeinflussung festgestellt werden sollte. Als Beifahrer saß ein ebenfalls aus Hofgeismar stammender 17-Jähriger in dem Wagen. Während die Beamten den 18-jährigen Fahrer auf seine Fahrtauglichkeit hin überprüften, geriet er zunehmend in den Verdacht, drogenberauscht zu sein. Ein Drogenvortest erhärtete diesen Verdacht und schlug schließlich auf Amphetamin in seinem Urin an. Er und sein 17-jähriger Beifahrer mussten die Beamten mit auf die Dienststelle begleiten, dem 18-Jährigen wurde von einem Arzt eine Blutprobe entnommen.

Neben den eingeleiteten strafrechtlichen Ermittlungen wegen der Drogenfahrt droht dem Fahranfänger nun weiteres Ungemach. Seitens der zuständigen Führerscheinstelle erwarten ihn mit Blick auf mögliche Bedenken gegen seine Eignung als Fahrerlaubnisbesitzer zusätzliche Konsequenzen, wie beispielsweise die Anordnung eines Aufbauseminars bis hin zu einer MPU.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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