Ausstellungseröffnung am 13. Mai

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Vom 13. Mai bis 9. September sind die märchenhaften Exponate zu bewundern.

29 Künstler aus 11 Ländern: Die Ausstellung im Glasmuseum Immenhausen eröffnet am 13. Mai um 15 Uhr.

Immenhausen. Der Titel der Ausstellung „und wenn sie nicht gestorben ist…“ verweist direkt auf den Satz, mit dem die Märchen der Brüder Grimm enden und stellt so den Bezug zu Nordhessen, der Heimat der Grimms, und zur Deutschen Märchenstraße her.

Die Ausstellung im Glasmuseum Immenhausen verknüpft das Thema „Märchen“ mit einer alten Glasveredlungstechnik, der Glasgravur. Dieses alte Handwerk hat seinen Höhepunkt vermeidlich längst hinter sich, aber Glasgraveure aus ganz Europa trotzen diesem Trend. Sie haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen und sorgen vereint dafür, dass diese traditionsreiche und sehr besondere Veredelungstechnik nicht in Vergessenheit gerät. Nach der Ausstellung „Gravur on Tour“, die in den vergangenen zwei Jahren in sieben Glasmuseen Europas gezeigt wurde, steht nun ein zweites Gemeinschaftsprojekt der Künstlergemeinschaft auf dem Programm.

29 Künstler aus 11 Ländern beteiligen sich an dieser Ausstellung und stellen ihre Interpretationen von „Märchen“ dar. Rapunzel, Rotkäppchen, Hänsel und Gretel, aber auch Froschkönig und Rumpelstielzchen sind nur einige der Inspirationen für die Graveure; sie nehmen auch Geschichten aus dem eigenen kulturellen Umfeld auf. Die Bandbreite der einzelnen Erzählungen und deren Umsetzung spiegelt die vielseitigen Perspektiven wieder, die nur der Glasgravur innewohnen.

Jeder der beteiligten Künstler zeigt, wie aktuell diese alte Kunst auch jetzt noch ist und dass der Titel der Ausstellung eine Lebensaufgabe und Passion bleibt: „…Und wenn sie nicht gestorben ist, gravieren sie noch heute!“.

Weitere Informationen unter 05673 – 2060 oder www.glasmuseum-immenhausen.de

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