Bank-Boss besuchte Berufsschule

Die IHK Aktion ,Unternehmer als Lehrer des Regionalausschusses Werra-Meiner ging in die nchste Runde. Hierzu besuchte der Vorstand

Die IHK Aktion ,Unternehmer als Lehrer des Regionalausschusses Werra-Meiner ging in die nchste Runde. Hierzu besuchte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Werra-Meiner, Frank Nickel die Beruflichen Schulen Eschwege, um vor zirka 80 interessierten Schlern und einigen Lehrern, ber die Mechanismen der weltweiten Finanzwirtschaft sowie den Auswirkungen der Finanzkrise vor Ort zu berichten.

Mit der Frage nach den konkreten Auswirkungen in den verschiedenen Ausbildungsbetrieben erffnete Nickel den Dialog mit den Schlern. Schon bald wurde klar, dass die Krise sehr unterschiedlich in den einzelnen Unternehmen angekommen ist. Die aktuelle Bandbreite erstreckt sich von ,guter Auftragslage bis hin zur Kurzarbeit. Nickel unterstrich, dass eine differenzierte Betrachtung jedes Unternehmens unerlsslich ist, um nicht pauschale Fehlurteile zu fllen. Hier liegen die Vorteile der regionalen Kreditinstitute, die aus ihren Detailkenntnissen ber die regionalen Unternehmen heraus mageschneiderte Lsungen mit ihren Kunden finden knnen.

Zusammen mit den Schlern erarbeitete er die grundstzlichen Mechanismen des Bankgeschftes und fllte abstrakte Begriffe wie etwa ,Subprime-Krise durch greifbare Praxisbeispiele mit Leben. In diesem Zusammenhang zeigte er auf, dass das Vertrauen der Banken untereinander momentan nachhaltig gestrt ist. Als wichtige ,Faustformel verwie Nickel darauf, dass die Hhe der Zinsen ein Ma fr das Risiko der Anleihe darstellt. Dieses Prinzip gilt in gleicher Weise fr Grobanken wie fr Privatanleger und sollte bei jeder Anlageentscheidung mitbercksichtigt werden.

Abschlieend ging er auf die Ausbildungsplatzsituation im Werra-Meiner-Kreis ein und stellte fest, dass Jugendliche oftmals die vielfltigen Ausbildungsangebote der Unternehmen vor Ort gar nicht kennen. Andererseits klagen viele Unternehmen darber, keine geeigneten Auszubildenden aus der Region zu finden. Er empfiehlt daher den Schlern, sorgfltig das Angebot in der Region zu sondieren, da hier vielfltige und zukunftsweisende Angebote fr engagierte und qualifizierte junge Menschen zur Verfgung stehen.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

„Nordhessen hat allen Grund, stolz zu sein“: Abschluss des größten Breitbandausbauprojekts in Europa

Der Breitbandausbau in Nordhessen ist abgeschlossen. Das wurde in Bad Emstal gefeiert. Mit dabei war unter anderem Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus.
„Nordhessen hat allen Grund, stolz zu sein“: Abschluss des größten Breitbandausbauprojekts in Europa

Unser Habichtswald: Mit Eiche und Kirsche zum artenreichen, altersdurchmischten Wald

Wie geht's dem Habichtswald? Darauf und auf viele weitere Fragen haben uns Uwe Zindel und Arnd Kauffeld vom Forstamt Wolfhagen Antworten gegeben.
Unser Habichtswald: Mit Eiche und Kirsche zum artenreichen, altersdurchmischten Wald

Ein Rohstoff unterwegs: Flöße auf der Oberweser – viel mehr als nur Nostalgie

Aus Holz aus dem Reinhardswald fertigen die Weserflößer ihre historischen Wassergefährte. Damit erhalten sie ein uraltes Handwerk. 
Ein Rohstoff unterwegs: Flöße auf der Oberweser – viel mehr als nur Nostalgie

Meisterschaft zur Waldarbeit: Vanessa Schulz Siegerin der Herzen

Die 14. Hessischen Waldarbeitsmeisterschaften fanden im September in Lohfelden-Vollmarshausen statt. Als einzige Frau trat die 25-jährige Vanessa Schulz aus …
Meisterschaft zur Waldarbeit: Vanessa Schulz Siegerin der Herzen

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.