Baunatal: Verkehrskontrolle in der Friedrich-Ebert-Allee

In Baunatal fand eine Verkehrskontrolle in der Friedrich-Ebert-Allee statt. Es gab keine Raser aber viel Zuspruch aus der Bevölkerung.

Kassel. Eine Verkehrskontrolle zur Steigerung der Verkehrssicherheit und zum Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer führten Beamte des Polizeireviers Süd-West am Donnerstagvormittag in Höhe der Erich-Kästner-Schule in der Friedrich-Ebert-Allee in Baunatal durch. Dabei setzten sie ein Laser-Messgerät zur Geschwindigkeitsmessung ein und zogen in anderthalb Stunden 19 Fahrzeuge mit 25 Insassen direkt an Ort und Stelle aus dem Verkehr.

In 16 Fällen hatten Fahrer die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h überschritten, bei fünf Personen war während der Fahrt kein Sicherheitsgurt angelegt. Wie die Beamten des Reviers Süd-West berichten, ist aus ihrer Sicht besonders der große Zuspruch hervorzuheben, den die Kontrolle an diesem Ort sowohl bei Bürgern als auch bei den angehaltenen Verkehrsteilnehmern selbst fand.

Tempo-Überschreitungen von 11 bis 16 km/h

Von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr hatten sich die Beamten vor der Schule in der Friedrich-Ebert-Alle positioniert und die stadteinwärts fahrenden Fahrzeuge mit dem Laser-Messgerät ins Visier genommen. Die 16 Geschwindigkeitsüberschreitungen, die sie an diesem Vormittag feststellten, lagen alle im unteren Bereich zwischen 11 bis 16 km/h, der gemessene Höchstwert bei 46 Stundenkilometern. Viele der Fahrer zeigten sich sofort einsichtig und bezahlten vor Ort das Verwarngeld von 25 Euro, das der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von 11 bis 15 km/h innerorts mit Pkw vorsieht, oder die für das Nicht-Anlegen des Sicherheitsgurtes festgelegten 30 Euro.

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