Bischof Martin Hein besucht Autobahn-Kapelle am Lohfeldener Rüssel

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Autobahn-Kapelle auf dem SVG-Auothof am Lohfeldener Rüssel.
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Autobahn-Kapelle auf dem SVG-Auothof am Lohfeldener Rüssel.
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Autobahn-Kapelle auf dem SVG-Auothof am Lohfeldener Rüssel.
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Autobahn-Kapelle auf dem SVG-Auothof am Lohfeldener Rüssel.
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Autobahn-Kapelle auf dem SVG-Auothof am Lohfeldener Rüssel.
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Autobahn-Kapelle auf dem SVG-Auothof am Lohfeldener Rüssel.
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Autobahn-Kapelle auf dem SVG-Auothof am Lohfeldener Rüssel.
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Autobahn-Kapelle auf dem SVG-Auothof am Lohfeldener Rüssel.

Er war von Beginn ein Befürworter der Idee: Jetzt besuchte Bischof Dr. Martin Hein die Autobahnkapelle auf dem SVG-Autohof am Lohfeldener Rüssel anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens. "Ich bin ein Freund klarer Linien", lobte er die Architektur dieser besonderen Kirche. Beton sei für ihn daher ein akzeptabler Baustoff.

Lohfelden.  Die Gründe, einen Autobahnrasthof anzusteuern, sind vielfältig: Toilettenpause, etwas essen, auftanken. Das ist auch auf dem SVG-Autohof am Lohfeldener Rüssel nicht anders.

Und doch steht dort seit zehn Jahren ein besonderer Ort zum „Auftanken“: die Autobahnkapelle Kassel, die sich mit ihrer markanten und anspruchsvollen Architektur (vom Kasseler Büro Hegger-Hegger-Schleiff) von den bekannten Tipi-Konstruktionen an anderen Orten wohltuend abhebt. Obwohl 1958 die erste der heute 44 Autobahnkirchen gebaut wurde, war es kein einfacher Weg bis zur ihrer Entstehung.

„Es gab damals viele Bedenkenträger“, erinnerte sich Bischof Dr. Martin Hein bei seinem Besuch zum 10-jährigen Bestehen. Doch der engagierte Kämpfer für die Kapelle, Willi Stiel, fand offene Ohren – bei der Kirche und den Unterstützern. Eugen Jung, Aufsichtsratsvorsitzender SVG-Autohof, und der Vater von Andreas Fehr (Fa. Fehr), Heinz Fehr, machten es möglich, dass aus der Idee „ein Ort des Anhaltens mitten in der Mobilität“ (Bischof Dr. Martin Hein) werden konnte.

 Ein gern besuchter, wie die mittlerweile acht mit Zeilen voller Dankbarkeit voll geschriebenen „Anliegenbücher“ in den vergangenen zehn Jahren beweisen. und auch die 5000 Kerzen, die jährlich für die Einkehrenden zur Verfügung stehen, zeugen von einem regen Besuch.

„Wir bieten lediglich den Raum – wie die Besucher ihn nutzen, ist ganz individuell“, weiß Willi Stiel. Aber fast alle berühren die hinterleuchtete Steinsäule in der Mitte des Raums. Die bringt Wärme in den Betonkubus, in den Jesus Worte gefräst sind: „‚Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

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