Brand in Asylbewerberunterkunft in Helsa-Eschenstruth

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Brand in Helsaer Asylbewerberunterkunft.

Vorsätzliche Brandstiftung schließen die Ermittler bislang nicht aus. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 30.000 Euro

Helsa. Am Dienstagabend gegen 19.05 Uhr brach es in einem Zimmer im Obergeschoss einer Asylbewerberunterkunft im Mühlenweg in Helsa-Eschenstruth Feuer aus. Die Flammen breiteten sich schnell im gesamten Obergeschoss aus. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten bereits bis auf eine männliche Person alle übrigen Bewohner das Gebäude verlassen. Diese Person wurde von der Feuerwehr geborgen. Insgesamt sind in dem Gebäude mindestens 26 Asylbewerber untergebracht.

Nach ersten Erkenntnissen der ermittelnden Beamten vor Ort gab es offenbar zeitgleich zu dem Brandausbruch in dem Gebäude ein körperliche Auseinandersetzung unter Bewohnern verschiedener Nationalitäten. Insgesamt wurden drei männliche Personen geborgen und ins Klinikum Kassel eingeliefert. Bei den Personen wurden Rauchgasvergiftungen und weitere Verletzungen festgestellt, die nach erster Einschätzung allesamt nicht lebensbedrohlich sind.

Zu dem genauen Geschehensablauf in dem Gebäude gibt es derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse. Die Ermittlungen zum Gesamtgeschehen wurden von der Kriminalpolizei in Kassel übernommen. Vorbehaltlich der für heute anberaumten Brandermittlungen im Gebäude, kann derzeit eine vorsätzliche Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Bislang gibt es keinerlei Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund für das Geschehen in der Asylbewerberunterkunft.

Der Brandschaden soll sich auf rund 30.000 Euro belaufen. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar, so dass die Bewohner unter Regie der Landkreisverwaltung in andere Unterkünfte verlegt werden.

Fotos: Hessennews.TV

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