44. Bundesversammlung des BdP

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Der neue Vorstand des BdP: Andre Papsdorf, Sebastian „Guschtl“ Köngeter, Axel Neumann, Maria Venus, Marcus „Flipper“ Lauter und Ostara Schwarz (v. l.).

Die 44. Bundesversammlung des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. fand in Immenhausen statt.

Immenhausen. Immenhausen war jetzt Schauplatz der 44. Bundesversammlung des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. (BdP). Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung: die Wahl neuer Vorstandsmitglieder.

Die 77 Delegierten wählten Maria Venus und Axel Neumann zum stellvertretenden Bundesvorsitzende und Marcus „Flipper“ Lauter zum Bundesschatzmeister. Sie komplettieren das Team nun gemeinsam mit den im vergangenen Jahr gewählten Bundesvorsitzenden Ostara Schwarz und Sebastian „Guschtl“ Köngeter sowie Andre Papsdorf als stellvertretenden Bundesvorsitzenden, nachdem Oliver Wunder und Stefan Lörcher ihre Ämter zur diesjährigen Bundesversammlung niedergelegt hatten.

Sebastian „Guschtl“ Köngeter freute sich, dass die drei den bisherigen Vorstand auf dem Weg begleiten möchten und unterstrich, dass die neue Konstellation keine Notlösung sondern eine Traumlösung sei. Die neu gewählten Vorstandsmitglieder bedankten sich bei den Delegierten für das Vertrauen und betonten, sich darauf zu freuen, den Bund in den kommenden zwei Jahren zu gestalten.

Sanierungskonzept für Küchenhaus Immenhausen

Die Delegierten haben darüber hinaus weitere wichtige Entscheidungen für den BdP getroffen: Um die Zugehörigkeit des BdP zu beiden Weltverbänden, World Association of Girl Guides and Girl Scouts (WAGGGS) und World Organization of the Scout Movement (WOSM), nach außen zu zeigen, wurde beschlossen, das mögliche Tragen beider Abzeichen durch alle Mitglieder in die Bundesordnung aufzunehmen. Außerdem wurde der Bundesvorstand beauftragt, bis zur Bundesversammlung 2018 ein Sanierungskonzept für das Küchenhaus im Zentrum der Pfadfinder in Immenhausen vorzulegen.

Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs 

Besonders sorgfältig bearbeitet und teilweise geändert wurden zwei Anträge zum Bundeslager 2021 und zu einer Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs im BdP. Ergebnis der Abstimmungen war erstens, dass das Bundeslager 2021 nicht im bundeseigenen Zentrum in Immenhausen stattfinden wird. Zweitens ist der Bundesvorstand nun beauftragt, einen wissenschaftlichen Partner zu finden, mit dem eine externe Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs und institutionellem Versagen seit der Gründung des BdP möglich ist.

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