Bad Emstal: Bürgerstiftung verschenkt 50 Nistkästen

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Paula Brandt mit einem der 50 Nistkästen, die ihr Opa Wilfried Brandt für die Bürgerstiftung Bad Emstal gefertigt hat. Im Hintergrund: Ralf Pfeiffer vom Stiftungsvorstand.

Schnell anrufen: das Angebot gilt nur für Einwohner der Gemeinde und solange der Vorrat reicht.

Bad Emstal. Vor knapp acht Jahren konstituierte sich in Bad Emstal die Bürgerstiftung. Ihr Ziel: Aktivitäten aus den verschiedensten Bereichen – von A wie Altenhilfe über K wie Kunst und Kultur bis hin zu U wie Umwelt- und Naturschutz – in der Gemeinde zu fördern und zu unterstützen. „Bad Emstaler“ der geflügelten Art stehen im Mittelpunkt der jüngsten Stiftungsaktion: Mit 50 Nistkästen will die Stiftung dazu beitragen, dass sich auch die gefiederten Anlieger innerhalb der Gemeinde Bad Emstal verstärkt heimisch fühlen, bzw. neue Mitbewohner herbei fliegen. Die fertigen Nistkästen werden ab sofort – nach dem Motto „Wer zuerst kommt, hängt zuerst auf“ – kostenlos an Bad Emstaler Bürgerinnen und Bürger verteilt.

Gefertigt wurden die Nistkästen vom Balhorner Wilfried Brandt. Er hat sich mit seiner HB Kreativwerkstatt und den selbst produzierten Deko-Produkten – vorwiegend aus Holz sowie aus anderen Naturmaterialien – längst auch überregional einen Namen gemacht. „Da weiß ich, was ich die letzten vierzehn Tage gemacht habe“, schmunzelt Wilfried Brandt beim Blick auf die stattliche Vogelhäuserzeile. Die stabilen Nistkästen sind quasi im „Stecksystem“ gebaut, so dass man sie ohne Werkzeug öffnen und reinigen kann.

Die Bürgerstiftung verschenkt die Vogelhäuser jetzt – allerdings ausschließlich an Bad Emstaler Einwohnerinnen und Einwohner. Die müssen lediglich die Telefonnummer 05625 / 923924 anrufen, und ihren Namen und ihre Adresse auf dem Anrufbeantworter  angeben. Die ersten 50 Interessenten bekommen in den Folgetagen einen Nistkasten zugesandt. Dann müssen die stolzen Vogelhausbesitzer nur noch den Ratschlag von Wilfried Brandt berücksichtigen: „Beim Aufhängen auf Katzen- und Mardersicherheit achten und unbedingt dafür sorgen, dass der Eingang nach Osten weist. Sonst bleibt das Häuschen leer.“

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