„Emswölfe“ starten bei den Deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaften im Schach 

+
 Yuriy Kuzubov (Schachfreunde Wolfhagen)

Finale als Ziel: Schachfreunde Bad Emstal / Wolfhagen sind Gastgeber der Zwischenrunde

Wolfhagen. 2018 erzielten die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen einen großen Erfolg, als sie erst im Viertelfinale des Mannschaftspokals gegen den späteren Pokalgewinner, die OSG Baden-Baden, ausschieden. Nun kommt es am 16/17. März in Wolfhagen erneut zur Ausrichtung einer Zwischenrunde des Deutschen Mannschaftspokals. „Und in diesem Jahr wollen wir Emswölfe ins Finalturnier!“, so Jörg Wiegel, Sprecher der Schachfreunde Bad Emstal / Wolfhagen. Die Mannschaft ist zwar zur Zeit noch in der viertklassigen Hessenliga beheimatet, doch der Aufstieg in die Oberliga ist beabsichtigt und wohl nur noch Formsache. Es wäre dann der fünfte Durchmarsch nacheinander. Mittelfristiges Ziel ist die 2. Bundesliga, die 2020/21 erreicht werden kann. Jörg Wiegel: „Über unsere Kooperation mit einer ukrainischen Schachschule werden wir eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen, die sich auch mit den deutschen Spitzenvereinen messen kann. Unser Spitzenspieler ist Wladimir Kramnik, Weltmeister von 2000-2007“.

Pokal-Modus

Der Pokal funktioniert ähnlich wie beim Fußball. Beim Schach spielen Vierermannschaften im K.O.-System zunächst auf Bezirksebene den Pokalsieger aus. Die Bezirkssieger dürfen dann auf Landesebene den Pokalsieger ausspielen und können sich damit für die Teilnahme auf Bundesebene qualifizieren. Auch beim Schach ist der große Reiz, gegen höherklassige Teams spielen zu dürfen. Auf Bundesebene spielen 32 Mannschaften in acht regionalen Gruppen die Vorrunde aus. Immer vier Mannschaften treffen sich an einem Samstag, wobei die Paarungen vor Ort frei ausgelost werden. Die K.O.-Sieger spielen sonntags in einem weiteren K.O.-Duell die acht Vorrundensieger aus, die sich für die Zwischenrunde qualifizieren. In der Zwischenrunde kommen die acht Viertelfinalisten des Vorjahres hinzu, so dass wieder 16 Mannschaften an den Start gehen. Diese spielen wieder an einem Wochenende die Halbfinalisten aus.

Wie stark sind die Gegner?

Die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen hatten sich durch den Einzug ins Viertelfinale 2018 bereits für die Zwischenrunde 2019 qualifiziert. Zur diesjährigen Zwischenrunde erwarten die Lokalmatadoren die SG Post/Süd Regensburg (Oberliga Bayern), den SV Lingen (2. Bundesliga Nord) und den Heilbronner SV (Oberliga Württemberg). „Die Oberpfälzer aus Regensburg spielen bereits seit einigen Jahren in der Oberliga Bayern als eine der dritthöchsten Schachligen in Deutschland. Dort stehen sie 2019 im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Starke deutsche Spieler aus der Region bilden die Basis des Vereins“, wirft Jörg Wiegel einen Blick auf die Kontrahenten. „Die Heilbronner spielen schon seit einigen Jahren in der 3. Liga und befinden sich zurzeit in Reichweite der Tabellenspitze“. Als „ härtesten Konkurrenten für die Emswölfe“ auf dem Weg in die Endrunde bewertet er den SV Lingen: „Die Emsländer führen die Nordgruppe der 2. Bundesliga an und sind mit diversen Groß- und FIDE-Meistern international aufgestellt“. Los geht es am Samstag, 16. März, um 14 Uhr mit zwei hoffentlich spannenden Begegnungen, die Sieger spielen am Sonntag, 17. März, ab 10 Uhr den Halbfinalisten aus. Gespielt wird im Gemeinderaum der Kirche St. Maria, in der Friedenstr. 13 in Wolfhagen.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Die Zuhause Experten bekennen sich zur Region

Pionier in Deutschland: Alles rund um Immobilien - komplett aus einer Hand.
Die Zuhause Experten bekennen sich zur Region

67.000 Euro übergeben: Enkeltrickbetrüger bringen Seniorin in Hertingshausen um ihr Erspartes

Betrüger haben mit der miesen Enkeltrickmasche am gestrigen Montagnachmittag eine Seniorin aus Baunatal um ihr Erspartes gebracht.
67.000 Euro übergeben: Enkeltrickbetrüger bringen Seniorin in Hertingshausen um ihr Erspartes

„Nordhessen hat allen Grund, stolz zu sein“: Abschluss des größten Breitbandausbauprojekts in Europa

Der Breitbandausbau in Nordhessen ist abgeschlossen. Das wurde in Bad Emstal gefeiert. Mit dabei war unter anderem Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus.
„Nordhessen hat allen Grund, stolz zu sein“: Abschluss des größten Breitbandausbauprojekts in Europa

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.