Energiedorf Wettesingen

Breuna. Der Vorschlag des SMA-Vorstands Gnther Cramer, in Nordhessen ein Energiedorf auszusuchen, das seinen Energiebedarf zu 100 Prozent aus ei

Breuna. Der Vorschlag des SMA-Vorstands Gnther Cramer, in Nordhessen ein Energiedorf auszusuchen, das seinen Energiebedarf zu 100 Prozent aus eigenen erneuerbaren Quellen deckt, fllt bei Landrat Dr. Udo Schlitzberger auf fruchtbaren Boden. Der Breunaer Ortsteil Wettesingen bietet beste Voraussetzungen um Nordhessens erstes Energiedorf zu werden, hat Dr. Schlitzberger einen ersten konkreten Vorschlag. Das ber 1155 Jahre alte Wettesingen biete mit seinen rund 1.250 Einwohnern und dem vorhanden breit gefcherten Energieerzeugungsmix im Ort sehr gute Voraussetzungen.

Im Breunaer Ortsteil arbeitet bereits eine Biogasanlage mit einer Leistung von 1248 Kilowattstunden, sechs Windenergieanlagen im Gemeindegebiet mit einer Leistung von rund 3.000 Kilowattstunden und eine Reihe von kommunalen und privaten Photovoltaikanlagen erzeugen ber 100 Kilowattstunden Strom. Dazu Dr. Udo Schlitzberger: Das msste fr den Strombedarf von Wettesingen eigentlich reichen. Die Lage der Biogasanlage und eine mgliche Ergnzung zum Beispiel durch Holzhackschnitzelfeuerungsanlagen knnten Wettesingen auch in der Wrmeversorgung autark machen.

Bundesweite Modellrechnungen gehen davon aus, dass der Stromverbrauch pro Haushalt bei rund 5000 Kilowattstunden im Jahr liegt. Eine Energiebilanz Wettesingens msste in Zusammenarbeit mit dem Kompetenznetzwerk fr dezentrale Energietechnologien deENet noch erarbeitet werden, um dann auch noch eventuell notwendige weitere Manahmen zu realisieren, so der Landrat weiter. Die Startbedingungen Wettesingens auf dem Weg zum ersten Energiedorf Nordhessens seien auf jeden Fall sehr gut.

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