Flammen schlugen aus der Wohnung

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Fürstenfeld. In Calden-Fürstenfeld kam es gestern Abend zu einem schweren Wohnungshausbrand.

Fürstenfeld. Gestern kam es am späten Abend gegen 23.45 Uhr, zu einem Wohnhausbrand in Calden-Fürstenwald. Zwei Bewohner, eine 45-jährige Frau und ihr 18-jähriger Sohn, wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Das Feuer war gegen 23.45 Uhr im Schlafzimmer der 45-Jährigen im ersten Obergeschoss des Wohnhauses mit drei Wohnpartien ausgebrochen. Die Bewohnerin hatte rechtzeitig den Brand bemerkt und konnte sich aus dem Schlafzimmer retten, wobei sie sich allerdings Brandverletzungen und Schnittwunden durch das Einschlagen der Türglasscheibe zuzog.

Zusammen mit ihrem Sohn verließ sie die Wohnung und informierte auch die restlichen Hausbewohner, die sich alle unverletzt ins Freie begeben konnten. Die alarmierten und wenig später eintreffenden Freiwilligen Feuerwehren aus Calden, Fürstenwald, Meimbressen und Ehrsten konnten den Brand löschen.

Die Flammen hatten auch auf andere Räume übergegriffen, wobei die gesamte Wohnung in Mitleidenschaft gezogen worden war. Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Die 45-Jährige und ihr Sohn wurden von Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie aufgrund ihrer Verletzungen stationär aufgenommen wurden. Bei dem 18-jährigen besteht der Verdacht der Rauchgasvergiftung.

Dei Beamten gehen nach Untersuchung der Brandstelle davon aus, dass ein überhitztes Elektrogerät für den Brand verantwortlich sein könnte. Den Brandschaden schätzen sie auf rund 75.000 Euro.

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