Freisprechungsfeier bei der Zahntechniker Innung Kassel

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Feierliche Freisprechungsfeier bei der Zahntechniker Innung Kassel

Sehr gute Berufsaussichten für den Handwerker-Nachwuchs.

Region. Der Saal im Restaurant Schloss Orangerie in Kassel bot den festlichen Rahmen für einen Anlass, auf den die jungen Damen und Herren in den vergangenen dreieinhalb Jahren zielstrebig hin gearbeitet hatten: Die Freisprechung – also den feierlichen Abschluss der Ausbildungszeit zum Zahntechniker bzw. zur Zahntechnikerin.

Raoul Gerhold, Obermeister der Zahntechniker-Innung Kassel, begrüßte, neben den Eltern, Ausbildern, Meistern und natürlich den jungen Hauptakteuren, auch Vertreter aus Schule und Wirtschaft. Der Obermeister bedankte sich bei allen, die zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung beigetragen haben, insbesondere auch den Mitgliedern des Prüfungsausschusses und den überbetrieblichen Ausbildern.

Einen besonderen Dank richtete er an die Prüflinge, die aus der „nicht mehr so schönen Ausstattung“ im Labor des Berufsbildungszentrums (BZ) das Beste gemacht hätten und auch bei der überbetrieblichen Ausbildung immer engagiert dabei gewesen seien. „Ihre Nachfolger werden es besser haben, die Zahntechniker Innung wird noch in diesem Jahr kräftig in neue Geräte und Ausstattung investieren“.

Vizelandrat als Festredner

Die Festrede hielt der Vize-Landrat des Landkreises Kassel, Andreas Siebert. Er gratulierte den Gesellen und Gesellinnen zu ihrem Erfolg und zeigte Verständnis dafür, dass diese jetzt erst einmal das Feiern in den Vordergrund stellen. „Ich versichere Ihnen, Ihre Bereitschaft zu lernen, wird wiederkommen, denn die Zahntechnik gehört zu den Berufen mit den höchsten Anforderungen im Handwerk“. Zunehmende Technisierung und Digitalisierung erfordere eine ständige Weiterbildung, trotzdem bleibe aber das handwerkliche Geschick und das Können die Basis für den beruflichen Erfolg. „Ihr Gesellenbrief bietet Ihnen eine dazu hervorragende Grundlage für die Zukunft.“ Andreas Siebert unterstrich die Bedeutung der dualen Ausbildung in Deutschland, „um die uns viele Länder in der Welt beneiden“. Gleichzeitig lobte er die Betriebe für ihre Weitsicht, so viel Wert auf die Ausbildung des Zahntechniker-Nachwuchses zu legen. „Zudem freue ich mich, dass viele der jungen Menschen, die wir heute ehren, in die Betriebe übernommen wurden.“

Unterstützt von dem Gesellenprüfungsorganisator Ingo Knauer und dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Kassel, Dr. Norbert Wett, überreichte Obermeister Raoul Gerhold dann die Gesellenbriefe an die erfolgreichen jungen Damen und Herren.

Preise der Rappe-Stiftung

Die Heinrich-Rappe-Stiftung ehrte wieder die junge Zahntechniker innerhalb der Innung, die ihre Gesellenprüfung mit herausragenden Leistungen abgeschlossen hatten. Über 275 Euro darf sich die Beste, Katharina Kranki (Ausbildungsbetrieb Corona GmbH, Kassel) freuen; als Zweitplatzierter erhielt Johannes Petersson (Cuspident GmbH, Heringen) 250 Euro und 225 Euro gingen an die Dritte, Aline-Zell-Schmitt (Rappe Zahntechnik GmbH, Niestetal)

Ein großes Buffet, Erinnerungsfotos und viele Gespräche rundeten die gelungene Veranstaltung ab.

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