Freiwillige Feuerwehr Grebenstein startet wieder in den Übungsbetrieb

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Freiwillige Feuerwehr Grebenstein startet wieder in den Übungsbetrieb

Der Schutz vor Corona erlaubt allerdings nur ein Training mit Einschränkungen.

Grebenstein. Seit Mitte März waren die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Grebenstein aufgrund der Corona-Krise gezwungen, sämtliche Übungsdienste und sonstige Treffen einzustellen, um nicht im Falle der unerkannten Infektion die Einsatzbereitschaft der ganzen Wehr zu gefährden. Bisher gab es unter Wehrmitgliedern keine bekannten Infektionen. In der Zwischenzeit wurden durch die Unfallversicherung sowie der Stadt Grebenstein in Zusammenarbeit mit dem Brandschutzamt des Landkreises Kassel Kriterien entwickelt, nach denen eine Wiederaufnahme des Übungsdienstes zu verantworten ist.

Die Rahmenbedingungen sehen neben der Einhaltung der üblichen Hygienestandards unter anderem vor, dass die übenden Gruppen max. 15 Personen groß seien darf, die Einsatzabteilung in feste voneinander getrennten Gruppen übt und der Mindestabstand eingehalten wird. Sollte dies einmal aufgrund der notwendigen Tätigkeit nicht möglich sein, ist entsprechend Mundnasenschutz zu tragen. Gleiches gilt für die Fahrt in den Feuerwehrfahrzeugen, welche zu Übungszwecken auf das notwendige Minimum beschränkt werden soll und nicht mit Vollbesetzung stattfinden darf. Für die Grebensteiner Wehr mit 49 Aktiven bedeutet dies, die Aufteilung in 4 feste Gruppen, ohne Wechsel unter den Teilnehmern. Davon üben jeweils zwei Gruppen pro Dienstagabend mit zeitversetztem Beginn, sodass ein Treffen in der Umkleide vermieden werden kann. Zwischen den Diensten liegen dann für jeden 14 Tage Abstand.

„Auch, wenn dies spürbare Einschränkungen gegenüber der Zeit vor Corona sind, so sind wir doch froh und haben Spaß, wieder Üben zu dürfen“, so Wehrführer Dirk Lindemann. Der gute Ausbildungsstand ermöglichte die Überbrückung der nun drei monatigen Übungspause ohne Einschränkungen bei der Einsatzbereitschaft. Nun müssen die Gerätschaften aber wieder in der Praxis benutzt werden, damit die Handgriffe im Einsatzfall auch weiterhin auf Anhieb sitzen. Auch die für die eigene Sicherheit regelmäßige Übung im Vorgehen unter Atemschutz stand sofort wieder auf dem Programm.

Aktuell handelt es sich um die notwenigen Schritte, die Einsatzbereitschaft dauerhaft zu gewährleisten. „Da wir die Feuerwehrarbeit ehrenamtlich in unserer Freizeit machen, darf der Spaß auf Dauer jedoch auch nicht zu kurz kommen. Wir hoffen bald auch wieder gesellige Stunden gemeinsame verbringen zu dürfen“, so Lindemann.

Nachdem nun die Aktiven wieder üben, wird jetzt auch an einer Lösung für den Nachwuchs gearbeitet. Für Sie gelten ähnliche Regelung wie für die Großen. Entgegen der üblichen Sommerpause während der Ferien soll in diesem Jahr auch in den Sommerferien den Jugendlichen der Übungsdienst angeboten werden.

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