Gegenwehr gegen Südlink-Planungen

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Die„Hamelner Erklärung“ zu den Südlink-Planungen ist für Landrat Uwe Schmidt „eine gute Grundlage für die Gegenwehr durch den Landkreis".

Landkreis.   Die im Dezember auch von ihm selbst unterzeichnete "Hamelner Erklärung" zu den Südlink-Planungen ist für Landrat Uwe Schmidt "eine gute Grundlage für die Gegenwehr gegen die Planungen für die Stromtrasse durch den Landkreis Kassel". Erstmals sei es gelungen, dass eine große Zahl vom geplanten Trassenverlauf betroffenen Gebietskörperschaften "gemeinsam an einem Strang in die gleiche Richtung ziehen", so Schmidt weiter. Man sei von Bayern bis Niedersachsen gleichermaßen der Meinung, dass die notwendige Infrastruktur für die Energiewende nicht gegen die Bürger, sondern mit ihnen geplant werden sollte.Schmidt: "Mich freut besonders, dass die von uns seit längerem favorisierte Erdverkabelung aus Gründen des Naturschutzes und zum Schutz des Landschaftsbildes von allen Unterzeichnern begrüßt wird". Gerade die Erdverkabelung biete die Chance, die Belastungen für alle Beteiligten möglichst gering zu halten.

"Kabel-Konferenz" im Februar

Um Klarheit über die Realisierungsmöglichkeiten einer Erdverkabelung zu erhalten, habe sich das Aktionsbündnis darauf verständigt, dass am 24. Februar 2015 im Kreishaus Kassel eine "Kabel-Konferenz" stattfinden wird. "Wir wollen im Rahmen der Konferenz klären, ob und wie Erdverkabelung für Südlink realisierbar ist – und wir sind zuversichtlich, dass wir hier zu einem positiven Ergebnis kommen", informiert Schmidt abschließend.Die betroffenen Landkreise haben gemeinsam ein renommiertes Fachanwaltsbüro beauftragt, das Planungsverfahren zu begleiten- so dass  man sicher sein kann, dass alle Chancen genutzt werden, die eigenen Rechtspositionen bestmöglich zu vertreten.

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