Radarkontrolle auf der A49: 55 Verstöße

Auf einem Streckenabschnitt der A49 führte die Polizei am Donnerstagabend Geschwindigkeitskontrollen durch. 55 Autofahrer waren zu schnell.

Kassel.  Von 20 bis 0 Uhr haben Mitarbeiter der Wachpolizei des Polizeipräsidiums Nordhessen am Donnerstagabend auf der A49 am Stadtrand von Kassel Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Auf dem Streckenabschnitt der Autobahn 49 Marburg-Kassel ist in Höhe der Abfahrt Kassel-Niederzwehren eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h vorgeschrieben.

Insgesamt passierten im Zeitraum der Überwachung 2.179 Fahrzeuge die Messstelle kurz vor der AS Niederzwehren in Fahrtrichtung Kassel. 55 von ihnen waren zu schnell unterwegs. Das Gros der Überschreitungen lag im Geschwindigkeitsbereich zwischen 11 und 20 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Unrühmlicher Spitzenreiter war ein Autofahrer aus Kassel, der mit gemessenen 144 km/h vom Radargerät erfasst wurde. Nach Abzug der Toleranz von 5 km/h wird ihm eine Überschreitung von 39 km/h zur Last gelegt. Ihn erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro und einem Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Nur zwei Stundenkilometer schneller und das Bußgeld wäre auf 160 Euro gestiegen, der Punkt in Flensburg hätte sich verdoppelt und der Fahrer hätte einen Monat Fahrverbot bekommen.

Acht lagen im Anzeigenbereich

Punkte in Flensburg gibt es außerorts ab einer Überschreitung von 21 Stundenkilometern. Das trifft acht der insgesamt 55 Zuschnellfahrer. Von 21-25 km/h Überschreitung ist man mit 70 Euro und einem Punkt dabei. Im Geschwindigkeitsbereich von 26 - 30 km/h über dem vorgeschriebenen Limit beträgt das Bußgeld 80 Euro und ebenfalls einen Punkt. Im Bußgeldbereich ab 21 km/h Überschreitung muss jeder Autofahrer daneben noch mit Verwaltungskosten von rund 25 Euro rechnen. Bis 20 km/h wird lediglich ein Verwarnungsgeld fällig, gestaffelt von 10 Euro (bis 10 km/h), 20 Euro (11-15 km/h) und 30 Euro (16-20 km/h).

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