Gesellenfreisprechung der Maler- und Lackierer-Innung Hofgeismar-Wolfhagen

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Nach Überreichung der Gesellenbriefe: (v. li.) Obermeister Marc Döring, die Gesellen Pascal Lüttger, Thomas Rohde und Lennart Gossmann, Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann (Breuna) und Dr. Norbert Wett, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Kassel.  
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Nach Überreichung der Gesellenbriefe: (v. li.) Obermeister Marc Döring, die Gesellen Pascal Lüttger, Thomas Rohde und Lennart Gossmann, Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann (Breuna) und Dr. Norbert Wett, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Kassel.  

Obermeister fordert den Nachwuchs auf: „Folgt Eurem Talent und nicht dem Trend“.

Hofgeismar/Wolfhagen. Zu einem Sommerfest mit Gesellenfreisprechung und anschließendem gemeinsamen Grillen hatte die Maler- und Lackierer-Innung Hofgeismar-Wolfhagen ihre Mitglieder und deren Familien an die Braunsberghütte in Breuna eingeladen. Wer wollte, konnte vorher schon an einer Führung durch den Betrieb des Wasser- und Mischgetränke-Abfüllers Vitaqua im Gewerbegebiet „Hiddeser Feld“ teilnehmen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand aber die Überreichung der Gesellenbriefe an den Nachwuchs. In seiner Rede beglückwünschte Obermeister Marc Döring die Gesellen zu ihrer Leistung und wünschte ihnen viel Glück auf ihrem weiteren Lebensweg. „Sie werden dabei mit vielen Redensarten konfrontiert, von denen ich als Beispiel das heute so passende ‘Lernen ist wie Schwimmen gegen den Strom’ nennen möchte“. Der Obermeister rief die jungen Männer dazu auf, diesen Leitsätzen nicht pauschal zu folgen, sondern vielmehr zu prüfen, ob sie überhaupt zu ihnen passen. „Der eine ist in der Theorie stärker, der andere in der Praxis; der eine lernt mit Tempo, der andere wägt erst mal ab“, so Marc Döring. „Glaubenssätze und Merksprüche gehören individuell angepasst.“ Er verdeutlichte das noch einmal am gegenwärtigen „Drang zum Studieren“, was viele junge Menschen überfordert. „Folgt eurem Talent und nicht dem Trend“, wünschte der Obermeister den jungen Gesellen.

Dr. Norbert Wett, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, knüpfte an die Rede Marc Dörings an und hob die Vorteile der dualen Ausbildung hervor. „Wir sind damit auf dem richtigen Weg. Nicht umsonst beneidet man das deutsche Handwerk um diese hervorragende Nachwuchsqualifizierung.“ Er gratulierte den jungen Männern zur bestanden Prüfung. „Es ist ein großer Tag, nicht nur für Sie, sondern auch für Ihre Familien, Ihre Ausbilder und Kollegen.“

Breunas Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann freute sich, dass die Maler-Innung die Braunsberghütte als Schauplatz der Urkundenübergabe ausgesucht hatte und skizzierte den Wandel Breunas vom Touristenort der 50er Jahre hin zu einem modernen Standort für Logistik und andere Wirtschaftsbereiche. „650 neue Arbeitsplätze sind hier mit der Zeit entstanden“. Zusammen mit dem Bürgermeister, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und im Beisein von Ehrenobermeister Georg Kühne überreichte der Obermeister dann die Gesellenbriefe an Lennart Goßmann (Ausbildungsbetrieb Goßmann, Trendelburg) – er ist auch Innungsbester, Thomas Rohde (Malerbetrieb Pflüger, Wolfhagen) und Pascal Lüttger (Malerbetrieb Funk, Bad Emstal). Die Prüfung bestanden haben auch Andrè Windirsch und Nils Großjohann (beide Malerbetrieb Beyer

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