Großalarm für die Feuerwehr: Bus beginnt plötzlich zu brennen

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Sandershausen. Ohne erfindlichen Grund fing ein Linienbus an zu brennen. Der Brand wirkte sich auch auf die nähere Umgebung aus.

Sandershausen. Auch wenn es die Temperaturen an manchen Tagen vermuten lassen, geschneit hat es in Niestetal Sandershausen noch nicht. Es handelt sich hier um jede Menge Löschschaum den die Feuerwehr am Abend einsetzenmusste.

Gegen 22.15 Uhr gab es zunächst einen Großalarm für die Feuerwehren rund um Niestetal. In einer Steigungsstrecke war ein Bus der Linie 31 unterwegs auf der Hannoverschen Strasse, bis das Fahrzeug kurz nach der Ellenbachstrasse plötzlich zu brennen beginnt. Der Fahrer handelt sofort und brachte zunächst seinen einzigen Fahrgast und dannsich selbst in Sicherheit.

Durch das abschüssige Gelände verteilte sich der Schaum über eine Fläche von mehr als 100 Metern. Im Prinzip eher kein Problem, doch jetzt vermischt sich das ganze auch noch mit auslaufenden Betriebsstoffen.Dieselkraftstoff war ausgelaufen, der auf Grund der abschüssigen Strasse nicht mehr komplett aufgefangen werden konnte. Kanäle wurden von der Feuerwehr weitgehend gesichert, aber dennoch verteile sich der Kraftstoff überall.

Durch den gezielten Einsatz von Löschschaum konnte die Feuerwehr den Brand sehr schnell unter Kontrolle bringen. Dennoch kam es immer wieder zu erneuter Rauchentwicklung, die jedoch zu keinen weiteren Problemenführte. Mit der Wärmebildkamera wurde geprüft, ob sich im Fahrzeug noch Glutnester befanden. Danach kam die Meldung Feuer aus. Sicher wird es nun noch einige Stunden in Anspruch nehmen um die Spuren des Brandes zubeseitigen. Löschmittel ist die Eine, Dieselkraftstoff die andere Seite. Die untere Wasserbehörde wurde informiert und wird dann entscheiden was weiter zu veranlassen ist.

Ein anderes Problem war die enorme Hitzeentwicklung. Eine Straßenlaterne hat die Hitze nicht überlebt. Genau gegenüber des Brandherdes befindet sich ein Umspannwerk, was offensichtlich auf Grund der Hitzeentwicklung eine Notabschaltung vorgenommen hatte. Auch eine Hochspannungsleitung direkt über dem Brandherd hätte zu Problemen führen können. Durch die enorme Hitze hätte die Leitung reißen können und hätte darunter arbeitende Einsatzkräfte in Lebensgefahr gebracht. Zum Glück ist dieser Fall nicht eingetreten und die Abschaltung hat funktioniert.

Für den Linienbus was das heute die vorletzte Fahrt. Die nächste und zugleich letzte folgt wenn der Abschlepper das komplett ausgebrannte Gefährt an den Haken nehmen wird. Wie hoch der Sachschaden sein wird ist derzeit noch völlig unklar. Auch vermag noch niemand abzuschätzen, wann die Strasse wieder für den Verkehr frei gegeben werden kann, weil zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar ist, in wie weit das Feuer die Strasse beschädigt hat.

Fotos/Video: HessennewsTV/nh

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