Der Grundstein für das Petrihaus in Hofgeismar wurde gelegt

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Bürgermeister Markus Mannsbarth mit Projektpartnern sowie Vertretern aus dem Familienministerium und dem Stadtparlament.

Das Petrihaus in Hofgeismar soll einen passenden Wohnraum für jede Lebenslage bieten: Nun wurde der Grundstein für den Bau gelegt.

Hofgeismar. Es soll der Altstadt neuen Schwung verleihen, das Quartier aufwerten und verschiedene Wohnformen unter einem Dach vereinen. Seit Herbst letzten Jahres wird in Hofgeismar das Petrihaus gebaut – zwischen Petristraße, Pfeffergasse und Westheimer Straße entstehen auf einem lange Jahre brach liegenden knapp 2500 Quadratmeter großen Areal für rund 4,9 Mio. Euro Eigentumswohnungen, Wohngemeinschaften sowie Räume für medizinische, soziale und pflegerische Dienstleistungen. Es ist ein „Schlüsselprojekt, das es in Hessen so noch nicht gibt und das überregional Beachtung findet“, sagte Bürgermeister Markus Mannsbarth bei der Grundsteinlegung am Donnerstag.

Selbstbestimmt leben – gemeinsam wohnen

Wie möchte ich selbst im Alter leben? Diese Frage stand ganz am Anfang des Projekts. Stück für Stück wurde aus der vagen Idee ein konkreter Plan. Der Hofgeismarer Pflegedienstleister PHB e.V. steuerte seine Ideen bei. Bald darauf wurde der Verein „Selbstbestimmt Leben – gemeinsam wohnen“ gegründet und es kam zu ersten Gesprächen mit der Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft für den ehemaligen Landkreis Hofgeismar eG (GEWOBAG), die jetzt auch als Bauherr fungiert. Finanziert wird das Projekt unter anderem mit Mitteln aus dem Landesförderprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“, der Stadt Hofgeismar und durch das Modellprogramm „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dessen Referatsleiterin Birgit Carus, die eigens zur Grundsteinlegung nach Hofgeismar gekommen war, stellte fest, „dass die Förderung in diesem Vorhaben richtig angelegt ist, vor allem mit Blick auf die Entwicklung einer immer älter werdenden Gesellschaft“.

PHB-Geschäftsführer Burkhard Wagner skizzierte noch einmal die verschiedenen Möglichkeiten, die das Petrihaus Bewohnern und Nutzern zukünftig bieten wird. „Unser Ziel ist es, einen sozialhilfefähigen Mietpreis von sieben Euro pro Quadratmeter zu erreichen“, ergänzte Christoph Beutekamp, Geschäftsführender Vorstand der GEWOBAG. „Nur so ist es möglich, eine langfristig gesicherte Wirtschaftlichkeit der Tagespflege und der Wohngruppen zu erreichen.“

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