Handwerk begrüßt neue Auszubildende

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Burkhard Walter (EC- Huskies), EC-Maskottchen „Herkules“, Kreishandwerksmeisterin Alexandra Kaske-Diekmann und Uwe Loth (TOPAS) (v. li.) .

TOPAS-Veranstaltung in der VIP-Lounge der Kassel Huskies.

Region. Vor vier Jahren wurde sie erstmals durchgeführt – eine Willkommensveranstaltung für die neuen Auszubildenden in den Handwerksberufen der Kreishandwerkerschaft Kassel (KH). Auch in diesem Herbst hatte der KH-Arbeitskreis TOPAS (Top Ausbildungsstelle) wieder zu einer derartigen Veranstaltung eingeladen. Und zwar in die VIP-Energy-Lounge der EC Kassel Huskies.

Eishockeyspieler waren zwar nicht anwesend – „die trainieren zwei mal am Tag“, so Burkhard Walter, EC-Projektmanager – trotzdem erfuhren die rund 60 jungen Gäste von ihm eine Menge über die Gemeinsamkeiten von Leistungssport und Berufsausbildung. Für gute Laune und jede Menge Selfies sorgte EC-Maskottchen „Herkules“.

Zuvor hatte Kreishandwerksmeisterin Alexandra Kaske-Diekmann die neuen Auszubildenden herzlich in der starken Gemeinschaft des Handwerks begrüßt. Auch sie zog eine Parallele zwischen den Bedingungen im Sport und den Herausforderungen, denen sich der Handwerkernachwuchs in den kommenden drei Ausbildungsjahren stellen müsse. „Sie haben jeweils einen Beruf ausgewählt, von dem Sie glauben, dass er für Sie der richtige ist. Trotzdem werden Sie während Ihrer Ausbildung nicht immer nur auf eitel Sonnenschein treffen. Manchmal klappt hier was in der Praxis nicht so, wie Sie sich das vorgestellt haben; manchmal läuft es vielleicht in der Theorie nicht rund. Dann sind Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, sich in Details hinein zu arbeiten, gefragt. Das werden Sie unter Beweis stellen. Und als Geselle oder Gesellin können Sie dann in Zukunft den Neuen Mut machen und von Ihren Erfahrungen berichten.“

„Sind es leid, immer nur von der Uni zu hören!“

Uwe Loth, Obermeister der Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik Innung Kassel und Vorsitzender des Arbeitskreises TOPAS rief die neuen Auszubildenden dazu auf, selbstbewusst aufzutreten: „Ich bin es leid, in Deutschland immer wieder nur von Abi und Studium zu hören. Wir haben 35 Prozent Abbrecher an der Uni, weil jeder meint, studieren zu müssen. Es wird Zeit, dass das Handwerk wieder gleichberechtigt behandelt wird.“ Er bestätigte den Zuhörern, dass sie eine gute Berufswahl getroffen haben. „Es hat selten bessere Zeiten als jetzt gegeben, um im Handwerk zu starten!“

Damit der Start rundum gelingt, informierte anschließend Handwerkskammer-Berater Mathias Werner über Inhalte der Ausbildung und Möglichkeiten der Unterstützung durch die Handwerksorganisation sowie über das ERASMUS-Programm für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Ausbildung. Die Veranstaltung endete mit allen guten Wünschen für eine schöne und erfolgreiche Ausbildung, der Verlosung von Tickets für Spiele der EC Huskies und Zeit für Gespräche bei Pulled-Pork-Burgern, frisch serviert von der Fleischerei Barthel.

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