Innovation-Vielfalt-Tradition

Zum 10-jhrigen Jubilum des kolandbau-Tages auf der grnen Woche Berlin und der damit verbundenen Verleihung des Frderprei

Zum 10-jhrigen Jubilum des kolandbau-Tages auf der grnen Woche Berlin und der damit verbundenen Verleihung des Frderpreises kologischer Landbau konnte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner einige Landesminister, Vertreter der koverbnde, zahlreiche bisherige Preistrger und interessiertes Fachpublikum begren. Die Landwirtschaftsministerin zeigte sich besonders beeindruckt von den vorbildlichen Leistungen, die seit Bestehen des kolandbaus auf den Hfen erbracht worden sind. Fr den Bund kologische Lebensmittelwirtschaft (BOELW) betonte Vorstandsvorsitzender Dr. Felix Prinz zu Lwenstein: Die Politik muss die Rahmenbedingungen fr eine nachhaltige Landwirtschaft aktiv gestalten und daran auch die Transferzahlungen ausrichten. Franz Fischler, ehemaliger EU-Kommissar fr Landwirtschaft, erinnerte in seinem Festvortrag daran, dass in den Zielen der EU (Art.3) eben diese Nachhaltigkeit und das Gleichgewicht zwischen konomie, kologie und sozialer Verantwortung explizit formuliert wurden. Der Vertrag von Lissabon muss konsequent auf die Agrarpolitik und damit auf die Landwirtschaft angewendet werden forderte Fischler. Neben der Aufgabe gesunde Lebensmittel und Biomasse zu produzieren sollte die Landwirtschaft auch Landschaftspflege- und Umweltleistungen erbringen. Die modernen Ziele der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bestehen in der Sicherung der Ernhrung, dem Schutz der Umwelt und der sozialen Sicherung der Landwirte fasste der Ex Agrarkommissar zusammen. Der kolandbau sei eine gute Option, um diese Ziele gleichzeitig zu erreichen.

Baumschule Pflanzlust aus Nordhessen erhlt Frderpreis fr innovatives Betriebskonzept.Fr den Frderpreis 2010 hatten sich insgesamt 72 Betriebe beworben. Die Jury hat daraus eine Auswahl getroffen und der Bundesministerin drei Preistrger vorgeschlagen. Den mit 7.500 dotierten 1. Preis bekam der Demeter Obsthof Augustin aus Jork/ Niedersachsen fr sein regeneratives Energiekonzept und seinen vorbildlichen Arten-und Biotopenschutz. Jeweils einen zweiten Preis erhielten der Verein Bunde Wischen e.V. aus Schleswig in Schleswig Holstein und die Baumschule Pflanzlust aus Wolfhagen-Nothfelden in Hessen. Die beiden Betriebsleiter Heinrich Niggemeyer und Ulrike Peter vom nordhessischen Bioland-Betrieb freuten sich ber die Urkunde und die 5.000 Preisgeld. Diese Auszeichnung soll ihre vorbildliche Vermarktung eines umfangreichen Arten- und Sortenspektrums von Obstgehlzen in Bioqualitt wrdigen. Das sei eine wahre Pionierleistung auf diesem schwierigen Feld gewesen, hob Prof. Dr. Jrgen He, Uni Kassel in seiner Laudatio als Vertreter der Jury hervor. In den vergangenen 10 Jahren war dies bereits der 6. Preistrger aus Hessen, freute sich Dr. Ute Williges, Fachgebietsleiterin des koberatungs-Teams im Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen.

Fotos: Gengenbach

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