Jobcenter vermittelte 1.900 Stellen

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Das Jobcenter Landkreis Kassel konnte fast 100% seiner Fördermittel ausgeben und so knapp 1.900 Menschen zu einem Job verhelfen.

Landkreis Kassel. Das Jobcenter Landkreis Kassel konnte fast 100% seiner Fördermittel ausgeben und so knapp 1.900 Menschen in einen Job vermitteln. Es fanden sogar etwas mehr Menschen eine Anstellung als im Vorjahr.

Auch in den letzten Monaten 2014 konnte das Jobcenter Landkreis Kassel bis zum Ende des Jahres weiter die Zahl der Arbeitslosen verringern. Diese hohe Anzahl von Vermittlung wurde nicht zuletzt durch den passgenauen Einsatz der Fördermittel erreicht. "Wir haben alle arbeitsmarktpolitischen Spielräume ausgenutzt und so wirtschaftlich und nachhaltig im Sinne der Kunden gearbeitet. Das gute Ergebnis beruht nicht zuletzt auf der guten Zusammenarbeit von Leistung sowie Vermittlung im Haus und der Nutzung von Netzwerken." so Gregor Vick (Geschäftsführer Jobcenter Landkreis Kassel).

Insgesamt konnten in den letzten vier Jahren die Ausgaben für Leistungen zum Lebensunterhalt für Hartz IV-Empfänger um fast 2 Mio. gesenkt werden. Im Vergleich zu 2007 sind es sogar beinahe 5 Mio. Euro weniger.

Seit Beginn der Jobcenter (ARGE) 2005 konnte die Arbeitslosenquote im Landkreis halbiert werden – mehr als 23.000 Menschen haben wieder einen Job, erklärt der Geschäftsführer.

"Die Aussichten für 2015 sind verhalten optimistisch. Konnte 2014 noch die relativ gute Arbeitsmarktentwicklung für die Empfänger genutzt und viele in reguläre Jobs vermittelt werden, wird diese Dynamik in 2015 vermutlich stark nachlassen." so Vick weiter.

Die Kundenanzahl wird wahrscheinlich in 2015 relativ konstant bleiben, der Betreuungsbedarf der Kunden wird sich allerdings wahrscheinlich weiter erhöhen. "Der Arbeitswille vieler Kunden ist spürbar, aber nicht wenige suchen schon länger nach einer Chance sich auf dem 1.Arbeitsmarkt dauerhaft zu beweisen. Erschwerend kommen häufig noch multiple Vermittlungshemmnisse oder krankheitsbedingte Handicaps dazu. Die Wege zum 1. Arbeitsmarkt werden für unsere Kunden länger und die Herausforderungen umfangreicher." berichtet Vick. In der logischen Folge, wird auch die Vermittlungsarbeit umfangreicher. Das Jobcenter trägt diesem gestiegen Betreuungsbedarf schon mit unterschiedlichen Teams (z. B. Jugendliche und Alleinerziehende) und einem speziellem Fallmanagement Rechnung.

Knappere Mittel, gestiegener Betreuungsbedarf, Fachkräftemangel und eine mäßige Dynamik am Arbeitsmarkt werden das Jobcenter und seine Kunden in 2015 begleiten. Ein Weg, der nur durch engagierte Mitarbeiter, bewährte und neue Strategien sowie starke Partner erfolgreich zu bewältigen ist.

Zu den Meilensteinen 2014 gehörte der Umzug der Dienststelle Wolfhagen in die alte Kleiderfabrik. Der Umzug von der Kurfürstenstraße in den Raiffeisenweg bringt für die Kunden deutliche Vorteile. Die ehemaligen Räumlichkeiten waren nicht barrierefrei und sehr beengt. Nun finden die Kunden eine bürgerfreundliche Eingangszone, sowie ein klares Kundenleitsystem vor, mit dem man direkt seinen Ansprechpartner findet.

Weitere Infos: www.jobcenter-landkreis-kassel.de

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