Joko Winterscheidt (Ding des Jahres) steht auf die "Schinkenfee" aus Espenau

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Schinkenfee-Erfinderin Grazyna Szalkowska-Mendel: „Das größte Lob kommt von meinen Enkelkindern. Sie stürzen sich wie Piranhas auf meine Wurst.“

Mit der nordhessischen „Schinkenfee“ zu 100.000 Euro? Die Erfinderin Grazyna Szalkowska-Mendel (56) aus Espenau stellt am 19. Februar  ihre Erfindung in der Show „Ding des Jahres“, um 20.15 Uhr auf ProSieben vor.

Espenau. Der Name könnte besser zur Heimat der Brüder Grimm kaum passen: Schinkenfee! Da denkt man an drei Wünsche und gegartes Fleisch – perfekt! Mehr Marketing braucht es nicht, denkt man. Und doch ist Erfinderin Grazyna Szalkowska-Mendel (56) aus Espenau mit ihrem Küchen-Utensil aus Edelstahl von märchenhaften Reichtum bislang nicht heimgesucht worden.

Der EXTRA TIP hatte im Jahr 2014 über die Mendels und ihre Erfindung berichtet.Da erzählten die beiden, wie es zur Erfindung kam: „Ich saß mit meinem Ehemann in einem Hotelrestaurant, vor uns eine Riesenauswahl an Wurst, jede schmeckt gleich.“ Maximilian Mendel ergänzt: “Da war uns klar: Wir wollen unseren eigenen Aufschnitt herstellen. Die Frage war nur wie.“ Anderthalb Jahre nach den ersten Versuchen und viele Verbesserungen später ist die „Schinkenfee” schließlich fertig.

https://www.youtube.com/watch?v=KsmUx8zlA_c

60 Euro kostet die Wurstfabrik für Zuhause – Gebrauchsanweisung und Rezeptvorschläge inklusive. 30.000 Euro haben die beiden in ihre kleine Küchenrevolution gesteckt: Eine Form, mit der man Aufschnitt fürs Brot zu Hause selbst herstellen kann – für Veganer, Vegetarier und Fleischliebhaber. Die Bewertungen von Käufern sind überwiegend positiv, die meisten gar begeistert. Grazyna Szalkowska-Mendel sagt: „Das größte Lob kommt von meinen Enkelkindern. Sie stürzen sich wie Piranhas auf meine Wurst.“

Am 19. Februar bekommt die Schinkenfee einen weiteren großen Bewegtbild-Auftritt – zu den schon zahlreich vorhandenen Anwender-Videos auf Youtube. In der ersten Sendung der Pro7-Erfindershow „Das Ding des Jahres“ werden sich zehn Erfindungen dem Jury-Test und der Entscheidung der Zuschauer stellen.

Hier die ersten Bilder aus der Sendung:

 

Moderator Joko Winterscheidt macht dazu ne klare Ansage: „Ich bin ein Kerl, ich find‘ die Schinkenfee geil!“ Die Erfindung aus Espenau geht u.a. gegen ein auf Handgepäck Größe zusammenklappbares Fahrrad, eine aufklappbare Kuchenform und eine praktische Tragehilfe für Holzscheite ins Rennen. Die vier Experten testen stellvertretend für die Zuschauer die präsentierten Erfindungen auf ihre Alltagstauglichkeit, stellen kritische Fragen und geben ihre persönliche Meinung ab. Anschließend entscheidet in jeder Show das Studio-Publikum, welches „Ding“ im Live-Finale die Chance auf den 100.000-Euro-Gewinn erhält.

Geld, das dem Nordhessen-Paar gut gelegen käme, wenn Grazyna Szalkowska-Mendel zurückschaut: „Dieser Weg war sehr steinig. Wir hatten nicht so viel Geld. Ich musste meine Wohnung und mein Auto verkaufen.“

Erfinderin Grazyna Szalkowska-Mendel (56/re.) aus Espenau  mit (v.li.) Lea-Sophie Cramer, Joko Winterscheidt, Hans-Jürgen Moog und Lena Gercke.

 

Das Ding des Jahres

Eine Beschleunigungshilfe fürs Schneeschaufeln. Ein Airbag für Handys. Eine aufklappbare Backform. Was wird „Das Ding des Jahres“ 2019? Die ProSieben-Erfindershow geht ab dem 19. Februar, immer dienstags um 20.15 Uhr, auf Sendung – mit einer Extra-Portion Frauen-Expertise: „Amorelie“-Gründerin und -Geschäftsführerin Lea-Sophie Cramer verstärkt 2019 das Kompetenzteam um Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog und die Moderatoren Lena Gercke und Joko Winterscheidt.

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